Feuerwehrtaucher im Vorjahr 2.600 Stunden unter Wasser
BEZIRK VÖCKLABRUCK/BRAUNAU. Die 44 aktiven Taucher des Tauchstützpunktes 4 leisteten im Jahr 2021 knapp 2.600 Stunden für Einsätze und Übungen. Im Vorjahr wurden die Feuerwehrtaucher zu sieben Einsätzen alarmiert. Der Tauchstützpunkt 4 setzt sich aus den Tauchergruppen Mondsee, St. Peter am Hart (Bezirk Braunau), Seewalchen und Vöcklabruck zusammen.

Das Einsatzspektrum erstreckte sich von der Vermisstensuche bis zur Bergung von Fahrzeugen. Der wohl aufsehenerregendste Einsatz ereignete sich Mitte Oktober 2021. Ein Lamborghini war in der Nacht in den Mondsee gerollt und samt Fahrer versunken. Der Fahrer konnte sich selbständig aus dem Luxussportwagen befreien. Die Bergung des wertvollen Fahrzeugs wurde mit viel Fingerspitzengefühl im Zusammenspiel der Feuerwehren Innerschwand und Mondsee, Feuerwehrtaucher, Hebeballon und Kran eines Abschleppwagens durchgeführt.
Einsätze überwiegend im Sommer
Der Leiter des Feuerwehrtauchdienstes Thomas Manahl berichtet in seinem Jahresrückblick: „Der Einsatzschwerpunkt lag im vergangenen Jahr in den Sommermonaten Juni, Juli und August!“ So musste etwa im Juni ein Klippenspringer am Wolfgangsee geborgen werden. Im Juli wurden eine Schwimmerin im Europabad in Weißenbach am Attersee vermisst, ein 90-jähriger Schwimmer gesucht und geborgen und Steganlagen am Irrsee kontrolliert. Im August gab es eine Suche nach einem vermissten Obdachlosen in der Traun. Im Oktober wurde der versunkene Lamborghini am Mondsee geborgen sowie ein vermisster Ruderer gesucht und geborgen.
Tauchernachwuchs ausgebildet
Besonders erfreut zeigt sich Manahl über den Tauchnachwuchs: „Gratulation an unser drei neuen Einsatztaucher, die im Juni den sechstägigen Tauchlehrgang erfolgreich absolvierten!“ Es waren dies Philipp Horgos von der Tauchgruppe St. Peter am Hart sowie Hannes Döllerer und Alexander Schmidhuber, beide von der Tauchergruppe Mondsee.


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