Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

FRANKENBURG. 30 Vereine und viele weitere freiwillige Helfer durchkämmen jeweils vor einer Würfelspielsaison die Bach- und Straßenränder und entfernen vom Wind verwehte Plastikfolien und offenbar weggeworfenen Plastikflaschen und Aluminiumdosen. 

Sammelergebnis einer einzigen „Plogging“-Tour (Foto: Peter Treibenreif)
Sammelergebnis einer einzigen „Plogging“-Tour (Foto: Peter Treibenreif)

Die Marktgemeinde bittet alle Frankenburger, bei der diesjährigen Flurreinigungsaktion am Samstag, 2. April, von 13 bis 15 Uhr zu helfen. Die Feuerwehren und Vereine treffen sich an vorgegebenen Orten. Freiwillige Helfer können auch ab 13 Uhr im Altstoffsammelzentrum mitmachen. Dort sind schon vorher, zu den Öffnungszeiten Müllsäcke und Handschuhe abzuholen. Nach der Sammlung lädt die Gemeinde zu einem kleinen Imbiss im Kulturzentrum.

Wenig Müll wäre ein gutes Ergebnis

Im Vorjahr, in dem das Frankenburger Würfelspiel schließlich ausfiel, wurden in einer ganzen Woche 260 Säcke gesammelt. Trotz relativ guter Sammelmoral mit dem Gelben Sack und im Altstoffsammelzentrum war die Müllmenge in der Landschaft mit zwei Tonnen beträchtlich. Besonders ärgerten die Flurreiniger ganz bewusst weggeworfene Dinge wie Fast-Food-Verpackungen oder Energy-Drink-Dosen, aber auch Autoreifen und ein Lkw-Reifen, bei denen sich offenbar jemand die Entsorgungsgebühr sparte. Gänzlich unverständlich war der Fund von alten Boilern und Geräten. Das waren fast 500 Kilo Alteisen, für das man sogar Erlöse erzielen könnte.

„Adopt a Mile!“ und „Plogging“

Den Aufruf, eine Wegstrecke zu „adoptieren“ und regelmäßig von Müll zu befreien, gibt es in englischsprachigen Ländern. In Skandinavien hat sich der Begriff „Plogging“ durchgesetzt, das kommt vom schwedischen Wort „plocka“ für Aufheben und „Jogging“. In Frankenburg gibt es Leute, die auch ohne Fremdsprachen auf ihrer Spazier- oder Laufstrecke regelmäßig Abfall entfernen.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden