SEEWALCHEN. Auf Initiative von Organist Günther Kiener und Pfarrassistent Markus Himmelbauer wurde in der Jakobuskirche eine Gedenktafel für den Seewalchner Orgelvirtuosen Maximilian Zweimüller anlässlich dessen 90. Geburtstags enthüllt.

Maximilian Zweimüller wurde 1932 in Seewalchen geboren und war international als Konzertorganist gefragt. Seine Studien hatte er in Linz, Wien und Salzburg absolviert. Als Chorleiter und Organist unterstützte und befruchtete er auch die lokale musikalische Szene am Attersee. Er hatte wesentlichen Anteil an der Konzeption der neuen Pirchner-Orgel in der Jakobuskirche, deren Fertigstellung er 2013 allerdings nicht mehr erleben konnte. Sein Brotberuf all die Jahrzehnte war die eines Volksschullehrers bzw. Schuldirektors in Seewalchen und Vöcklamarkt. Zweimüller verstarb 2008.
Erinnerung
Nach der Auflassung seines Grabes auf dem Seewalchner Friedhof und der Aufteilung seiner Bibliothek erinnerte nichts mehr am Ort an jenen einst international gefragten Musiker. Organist Günther Kiener - ein Schüler und Freund Zweimüllers - sowie Pfarrassistent Markus Himmelbauer - selbst als Organist tätig - setzten die Initiative zu einer Gedenktafel. Diese wurdeam Aufgang zur Orgel in der Jakobuskirche anlässlich des 90. Geburtstags von Zweimüller enthüllt. Die Errichtung der Tafel wurde durch private Spenden und durch Unterstützung der Gemeinde und der Pfarre möglich.
Der Festakt wurde gekrönt durch eine Orgelfanfare des anwesenden Linzer Domorganisten Wolfgang Kreuzhuber.


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