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REGAU. Das ehrgeizige Projekt „Geschichten aus Regau“, bei dem die ältere Generation Anekdoten von früher erzählt, ist ab sofort online.

Franz Riezinger, Simon Zauner, Gabi Reither, Bürgermeister Peter Harringer und Karl Nußbaumer (v.l.) (Foto: Ebner)

Bei „Geschichten aus Regau“ wurde eine Website erstellt, auf der Geschichten von Regauer Bürgern in kurzen Videoclips, Texten und Fotos erzählt werden. Jede Anekdote ist ein Puzzlestück, das dazu beiträgt, sich das Leben in der Vergangenheit ein bißchen besser vorstellen zu können.

Schmunzeln und Nachdenken

Auf der Website kann man die Videoclips entlang einer Zeitachse und zusätzlich nach Themen sortieren. Die Vergangenheit wird durch Zeitzeugenberichte der Einwohner lebendig. Etwa, wenn vom Häfen flicken, Eierdieben, dem Schulausflug, sturen Ochsen oder den Raufereien beim Fortgehen erzählt wird. Große und kleine Erinnerungen lassen verschiedene Zeiten wieder lebendig werden, laden zum Schmunzeln oder auch Nachdenken ein.

Projektträger ist der Verein „Miteinander für Regau“ unter Obmann Bürgermeister Peter Harringer. Der erste Teil des Projekts wird als LEADER-Projekt im Rahmen des Österreichischen Programms für die ländliche Entwicklung gefördert.

Dokument für die Nachkommenschaft

„Mittlerweile haben wir 20 Personen interviewt. Das Projekt soll aber immer wieder ergänzt werden“, erzählt die Verantworliche Gabi Reither. „Bis jetzt gibt es 69 Clips, es werden aber noch einige mehr werden“ verrät Regisseur Simon Zauner. „Es ist ein ganz wichtiges Dokument für unsere Nachkommenschaft und für die gesamte Gemeinde“, sind sich Karl Nußbaumer und Franz Riezinger einig. Durch ihren Pensionistenstammtisch in der Regauer Lauben haben sie von der Idee erfahren und haben begeistert einige Geschichten beigesteuert.

Einen Einblick in diese wertvolle Website gibt es hier

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