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STEINBACH/A./OHLSDORF. Bidling, Punze, Pemse, Zwispitz, Spänling, Pfludern und Zieberl – das sind nur wenige Bezeichnungen für Zwetschken und deren halbwilde Verwandte. Die Vereine Naturpark Attersee-Traunsee und Obstsortengarten Ohlsdorf (OSOGO) wollen diese alten Arten und Sorten erhalten und rufen daher zur Mitmach-Aktion auf.

Es ist schon erstaunlich, wie viele Zwetschkensorten es gibt. (Foto: Naturpark Attersee-Traunsee)
Es ist schon erstaunlich, wie viele Zwetschkensorten es gibt. (Foto: Naturpark Attersee-Traunsee)

„Wir suchen alle Steinobstfrüchte aus der Familie der Pflaumen (alles außer Kirsche, Marille und Pfirsich). Wir wollen die Vielfalt an unterschiedlichen Zwetschken, Kriechen, Mirabellen, Ringlotten, Punzen, Pemsen, Zieber in unserer Region beim großen Naturpark-Zwetschkenfest am Sonntag, 28. August ausstellen. Dazu brauchen wir Unterstützung“, sagt Naturpark-Manager und Sternenpark-Koordinator Clemens Schnaitl.

Und so einfach geht’s: 20 bis 30 Stück Früchte (am Besten noch etwas unreif) sollen in einem Packerl per Post mit dem Vermerk „Porto zahlt Empfänger“ an die Adresse: Naturpark Attersee-Traunsee, Steinbach 5, A-4853 Steinbach am Attersee oder an den Verein OSOGO, Holzhäuseln 19, A-4694 Ohlsdorf geschickt werden. Anführen sollte man seine Kontaktdaten und den Standort des Baumes beziehungsweise, wie die Familie diese Frucht bisher genannt hat (wird nur zur Forschungsdokumentation verwendet).

Die Initiatoren freuen sich auf die Zusendungen und eine reichhaltige und bunte Ausstellung vieler verschiedener Früchte beim Zwetschkenfest. 

Nähere Infos auch www.zwetschkenreich.at


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