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VÖCKLABRUCK. Etwa 30 Wallfahrer nahmen zusammen mit Bischof Manfred Scheuer und einigen Caritas-Mitarbeitern an der diesjährigen Obdachlosenwallfahrt teil. Die Wallfahrtsgruppe fuhr von Linz mit dem Zug nach Vöcklabruck, um dort das Mutterhaus der Franziskanerinnen zu besuchen.

Generaloberin Sr. Angelika Garstenauer (l.) begrüßte Bischof Manfred Scheuer und die Wallfahrtsgruppe im Mutterhaus der Franziskanerinnen in Vöcklabruck. (Foto: Caritas)

Die Obdachlosenwallfahrt im Herbst hat bereits Tradition, die Vorfreude bei den Beteiligten ist alljährlich groß. Heuer stand der Besuch bei den Franziskanerinnen von Vöcklabruck auf dem Programm. Bischof Manfred Scheuer, Obdachlosenseelsorger Helmut Eder sowie Franziska Mair, Pastoralassistentin der Caritas OÖ, und Marion Huber, Leiterin des Fachbereichs Nothilfe und Zusammenleben der Caritas OÖ, starteten zusammen mit 30 Wallfahrern am frühen Nachmittag auf dem Linzer Hauptbahnhof in einen erlebnisreichen Tag. Auf dem Bahnhof in Vöcklabruck wurde die Wallfahrtsgruppe von Elisabeth Kienberger von der Caritas Vöcklabruck und anderen Engagierten und Verantwortlichen im sozialen und karitativen Bereich empfangen und ins Mutterhaus der Franziskanerinnen begleitet. Von Generaloberin Schwester Angelika Garstenauer wurde die Gruppe begrüßt.

Die gemeinsame Zeit begann mit einer Andacht in der Kapelle, bei der ein Chor aus rund 30 Schülern des Oberstufenrealgymnasiums der Franziskanerinnen und die Schulband für die musikalische Gestaltung sorgten. Bei der Andacht gab es außerdem die Möglichkeit, Wünsche und Sorgen auszusprechen. Gebetet wurde für Freunde, Bekannte und Familienmitglieder, aber auch für den Frieden auf der Welt, insbesondere in der Ukraine.

Einblicke ins Mutterhaus

Nach der Andacht führte Generaloberin Sr. Angelika Garstenauer die Gruppe durch das Mutterhaus der Franziskanerinnen. Sie gab Einblicke in die Geschichte des Hauses und erzählte von den Heiligen und Patronen des Klosters. Der Rundgang endete mit einer Videopräsentation, in der das Leben und Wirken der Franziskanerinnen gezeigt und erklärt wurde. Der abwechslungsreiche Nachmittag endete mit einer Jause und einem Rundgang durch die große Gartenanlage.


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