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VÖCKLABRUCK. „Wenn man Frauen vor sexueller Belästigung und Übergriffen schützen will, geht diese Entscheidung eindeutig in die verkehrte Richtung. Es braucht geschützte Bereiche sowohl für Frauen als auch für Männer“, so Landtagsabgeordnete Elisabeth Gneißl (ÖVP) nach der Schließung der Damensauna im Freizeitpark.

Elisabeth Gneißl (Foto: OÖVP)
Elisabeth Gneißl (Foto: OÖVP)

Wie hier berichtet, wurde Anfang Februar der Betrieb der Damensauna im Freizeitpark eingestellt. Durch die Öffnung aller Bereiche für Männer und Frauen erhoffte man sich deutlich mehr Zutritte. „Die Damensauna war leider sehr schlecht besucht. Die Öffnung für alle sichert den Fortbestand unseres Hallenbades“, meinte Bürgermeister Peter Schobesberger in einer Aussendung.

Kritik von ÖVP

Die Entscheidung, die Damensauna zu streichen, sorgte für viel Wirbel und Enttäuschung. „Saunagänge dienen der Entspannung und Gesundheit, wenn ein Unwohlsein in der gemischten Sauna aufkommt, ist der positive Effekt dahin“, ärgert sich Gneißl. „Es kann nicht sein, dass gerade beim Schutz von Frauen gespart wird und der garantiert übergriff-freie Saunagang für Frauen gestrichen wird. In vielen Bereichen, wie den Freibädern, wird darauf sensibilisiert und geschult, dass Übergriffe auf Frauen verhindert werden, nur in der Stadt Vöcklabruck fallen diese sicheren Bereiche offensichtlich dem Sparstift zum Opfer.“

Dass die Damensauna nicht so wirtschaftlich scheint, wie die Zeiten, in denen es gemischten Betrieb gibt, möge in Wirtschaftsbetrieben ein Argument sein, „aber wenn es um die öffentliche Hand geht, darf man auch den Sicherheitsaspekt nicht aus den Augen verlieren“, meint Gneißl. Sie fordert den Bürgermeister auf, diese Entscheidung nochmal zu überdenken.


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