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VÖCKLABRUCK. Der Ausnahme-Musiker Klaus Duftschmid prägt seit Jahrzehnten prägt das Vöcklabrucker Kulturgeschehen maßgeblich. Umgekehrt wäre das Leben von Duftschmid ohne Musik undenkbar.

Ursula und Klaus Duftschmid mit Landeshauptmann Thomas Stelzer (Foto: Stadtamt)
Ursula und Klaus Duftschmid mit Landeshauptmann Thomas Stelzer (Foto: Stadtamt)

Seine ersten musikalischen Gehversuche am Flügelhorn machte Duftschmid im Alter von zehn Jahren bei Sepp Sumetshamer. Zwei Jahre später wurde er Mitglied der Stadtmusik Vöcklabruck. Damals konnte noch niemand ahnen, dass er diesen Klangkörper 34 Jahre lang leiten und zu Höchstleistungen motivieren würde, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Als Kapellmeister führte er die Stadtmusik in zahlreiche Konzertwertungen und zu großartigen Siegen. Und als erster Österreicher schloss er das Studium für Blasorchesterleitung bei Professor Jo Conjaerts an der Musikhochschule Maastricht (Niederlande) mit dem Titel „Master of Art“ ab. Seine besondere „Mission“ war in all den Jahren die musikalische Bildung der Jugend.  Hier setzte er auch als Direktor der Neuen Mittelschule Timelkam ungezählte Akzente.

„Konsulent der Musikpflege“

2008 wurde Klaus Duftschmid das Ehrenzeichen in Gold der Stadt Vöcklabruck und 2014 die Kulturmedaille des Landes Oberösterreich verliehen. Zum Abschied richtete die Stadtmusik Duftschmid ein rauschendes Fest aus. Als Dankeschön gab es die Komposition „Facetten“ von Thomas Asanger, die die Stadtmusik an diesem Abend zur Uraufführung brachte. Als Überraschungsgast stellte sich Landeshauptmann Thomas Stelzer ein, und er kam nicht mit leeren Händen: Er zeichnete Klaus Duftschmid mit dem Titel „Konsulent der Musikpflege“ aus. Stelzer: „Kultur macht etwas mit uns – auch wenn wir nicht wissen, was. Sie ist Nahrung für unser Leben!“ Kulturreferentin Karin Eidenberger stimmte zu: „Kultur kann erheben, aufheitern, trösten, Freude bringen, eine Oase im stressigen Alltag sein. Kultur ist unverzichtbar!“

 

 

 


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