Schwanenstädter Schüler nahmen an "Werkstatt für Demokratie" teil
SCHWANENSTADT. Schüler der 4m Klasse der Musikmittelschule Schwanenstadt hatten die Gelegenheit, ein Angebot des Landes Oberösterreich zu nutzen. Sie nahmen am Workshop „Werkstatt für Demokratie“ im Linzer Landhaus teil.

Dem Bereich Politische Bildung kommt im Lehrplan der Pflichtschule immer größere Bedeutung zu. In Zeiten aktueller Krisenherde und der Verbreitung von „Fake News“ ist das Wissen um Demokratie, um politische Parteien und deren Zielsetzungen unerlässlich geworden. Beim Workshop „Werkstatt für Demokratie“ beschäftigten sich die Schüler in arbeitsteiliger Gruppenarbeit mit den Themen „(In)direkte Demokratie“, „Politik verstehen“ und „Die verschiedenen Ebenen der Politik“. Die Workshop-Verantwortlichen diskutierten mit den Jugendlichen, arbeiteten mit ihnen gemeinsam Fragen zu diesen spezifischen Themen aus und unterstützten sie bei der Gestaltung einer Zeitung.
Außerhalb des Landhauses konnte eine Arbeitsgruppe an Passanten herantreten. Bei diesen Interviews stand die Frage „Was könnten Politiker tun, damit sich Jugendliche wieder mehr für Politik interessieren?“ im Mittelpunkt. Drei Landtagsabgeordnete standen den Schülern Rede und Antwort. Sie zeichneten den Alltag eines Politikers nach, berichteten von den unterschiedlichsten Arbeitsfeldern und erzählten von ihrem Weg in die Landespolitik.
Ein Foto im Sitzungssaal des Landhauses und ein kurzer Kontakt mit Max Hiegelsberger, dem Präsidenten des Oö. Landtages, waren neben der druckfrischen Zeitung, die die Schüler mit nachhause nehmen konnten, weitere Höhepunkte dieses interessanten Vormittages.


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