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REDLHAM. Zweimal war Erfinder und Patentinhaber Hermann Schlattner aus Redlham schon bei der Show „2 Minuten 2 Millionen“ auf Puls 4. Der gelernte Drucker und Firmengründer (Gastro-Top-Card) geht mit offenen Augen durch das Leben. „Wenn einen etwas stört, muss man überlegen, wie man es verbessern kann“, lautet sein scheinbar so einfaches Motto.

Hermann Schlattner mit seinen Erfindungen „Brotglück“, „Knickbox“ und „Canbug“ (v. l.) (Foto: Mac)

Bei der Show im Jahr 2021 hat Schlattner einen Investor für seine bedeutende und umweltschonende „Knickbox“ gewonnen. „Knickbox“ ist ein Tetrapak, das sich durch ein entstehendes Vakuum wie eine Ziehharmonika zusammenzieht, wenn Flüssigkeit entnommen wird. Das Ergebnis: längere Frische und nur mehr 20 Prozent Müllvolumen. Seine neueste Erfindung, „Canbug“, zielt darauf ab, gleich mehrere Probleme im Zusammenhang mit Getränkedosen zu lösen. „Canbug“ verfügt über einen integrierten Öffner, der nicht nur die Fingernägel schont, sondern auch vor dem lästigen Eindringen von Insekten schützt. Zusätzlich bietet „Canbug“ eine perfekte Werbefläche für Informationen auf dem Dosendeckel, um Verbrauchern einen noch größeren Nutzen zu bieten. Das unangenehme Thema K.-o.-Tropfen findet hier auch ein Ende und Besucher von Events können sich beruhigt der Veranstaltung widmen. „Canbug“ wird einfach auf die Dose gesteckt und mit einem leichten Druck mit dem Zeigefinger auf den Taster geöffnet. „Canbug“ kommt nicht mit dem Inhalt in Berührung und kann mehrfach verwendet werden. Neben dem „Canbug“ hat Schlattner eine weitere Erfindung zum Patent angemeldet, diesmal im Bereich Brot. Seine neueste Kreation namens „Brotglück“ verhindert das Austrocknen der Schnittfläche und ermöglicht einen perfekt geraden Schnitt, um den Verbrauchern ein noch besseres Brotgenusserlebnis zu bieten.

Erfinderclub wäre schön

Schlattners Erfindungen gehen in alle Richtungen. Ein Patent gibt es übrigens nur, wenn es eine absolute Neuheit ist. Hermann Schlattner hofft, durch seine Arbeit und seine Erfolge andere zu ermutigen, ihre eigenen Ideen zu patentieren und damit nicht nur die Welt der Innovation zu bereichern, sondern auch das Leben vieler Verbraucher zu verbessern. Er möchte gerne einen Erfinderclub gründen, wo miteinander diskutiert wird. Wer interessiert ist, kann sich gerne unter hermann@schlattner.com melden. „Man kann eine reelle Chance haben, reich zu werden, aber es ist schwer durchzukommen“, sagt Schlattner über das Los des Erfinders. Spaß, Freude und Zufriedenheit hat er trotzdem mit seinen Dingen. Warum? Weil er der Einzige auf der Welt ist, der das haben darf!


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