Was bedeutet Demokratie für dich?“ – Mit dieser Frage setzten sich die Schüler intensiv auseinander. Am Ende wurden fünf Schulen von der Jury ausgewählt, um an einem spannenden Programm im Parlament teilzunehmen.
Zwei ereignisreiche Tage boten den Jugendlichen nicht nur die Gelegenheit, das Parlament zu besichtigen, sondern auch mit Schülern unterschiedlicher Schultypen sowie Politikern ins Gespräch zu kommen. Die Gruppe wurde von Franz Ebner, dem derzeitigen oberösterreichischen Vorsitzenden des Bundesrates, begrüßt und auf das bevorstehende Programm eingestimmt.
Der Höhepunkt der Veranstaltung war die Teilnahme am Jugendparlament. Rund 115 Schüler schlüpften dabei in die Rollen von Reportern und Abgeordneten, um eine fiktive Gesetzesvorlage zum Thema „Smarte Geräte an Schulen“ zu diskutieren. Wie bei echten Gesetzgebungsprozessen fand die Diskussion in Klubs und Ausschusssitzungen statt. Dabei wurden die Jugendlichen von Politikern aller Fraktionen sowie von Mitarbeitern der Parlamentsdirektion und des Jugendparlaments unterstützt. Unter den Beteiligten waren die Nationalratsabgeordneten Maximilian Weinzierl, Bettina Zopf, Bernhard Herzog, Christoph Pramhofer und Elisabeth Götze. Die Jugendlichen schätzten den direkten Kontakt mit den Politikern und empfanden diesen als sehr positiv und auf Augenhöhe. Zum Abschluss wurde der Gesetzesvorschlag in einer Plenarsitzung des Nationalrats unter der Leitung vom ersten Nationalratspräsident Walter Rosenkranz zur Abstimmung gebracht.
Für die Jugendlichen war es eine unvergessliche Erfahrung, an diesem geschichtsträchtigen Ort der österreichischen Politik präsent zu sein, Entscheidungen zu erleben und selbst aktiv in die Rolle von Abgeordneten zu schlüpfen – ein Erlebnis, das vielen TeilnehmerInnen sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
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