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MONDSEE. Was passiert eigentlich mit unserem Biomüll - und vor allem: Was gehört wirklich hinein? Dieser Frage gingen 14 Kinder der Naturpark-Schule Pädagogisches Zentrum Mondsee bei einem Besuch in der Kompostierung Mondseeland auf den Grund. Dabei wurde schnell klar: Richtiges Trennen ist entscheidend. 

Was gehört wirklich in den Biomüll? Die Kinder der Naturparkschule Pädagogisches Zentrum Mondsee wissen das jetzt nach ihrer Exkursion in die Kompostierung Mondseeland. (Foto: privat)

Im Rahmen einer Naturpark-Exkursion erhielten die Schüler spannende Einblicke in die Verarbeitung von Bioabfällen. Von Küchen- und Gartenresten bis hin zu fertigem Kompost wurde der gesamte Kreislauf anschaulich erklärt. „Pro Woche verarbeiten wir rund 27 Tonnen Biomüll aus dem Mondseeland“, berichtet Katharina Schwaighofer von der Kompostierung Mondseeland. „Doch ein Teil davon besteht leider aus Restmüll, Plastik oder anderen Fremdstoffen.“

Falsches muss aussortiert werden

Dass diese sogenannten Störstoffe ein großes Problem darstellen, konnten die Kinder selbst erleben: In einem kleinen Wettbewerb versuchten sie, falsch entsorgte Materialien aus dem Biomüll auszusortieren. Dabei zeigte sich eindrucksvoll, wie viel eigentlich nicht in die Biotonne gehört. Von Plastikverpackungen bis hin zu anderen Abfällen war alles dabei – ein Moment, der bei den Kindern für großes Staunen sorgte.

Fehlwürfe sind ganz schlecht

Was viele nicht wissen: Diese Fehlwürfe müssen in der Kompostieranlage aufwendig händisch entfernt werden. „Das erhöht nicht nur den Arbeitsaufwand, sondern letztlich auch die Kosten für alle“, erklärt Matthias Schwaighofer. Gleichzeitig leidet die Qualität des Komposts, der eigentlich zu hochwertiger Garten- und Blumenerde weiterverarbeitet werden könnte. Neben diesen wichtigen Erkenntnissen begeisterten auch die technischen Abläufe der Anlage. Große Maschinen, bewegte Materialberge und der sichtbare Wandel von Abfall zu wertvoller Erde machten den Besuch zu einem eindrucksvollen Erlebnis.

Biomüll sauber trennen

Der Aktionstag zeigte deutlich: Das Wissen über richtige Mülltrennung ist oft vorhanden – entscheidend ist jedoch die konsequente Umsetzung im Alltag. Mit ihrem neu erworbenen Wissen werden die Kinder nun zu kleinen Botschaftern für richtige Biomülltrennung in ihren Familien und ihrem Umfeld. Der Appell der Kompostierung Mondseeland und des Naturparks Bauernland ist klar: Nur sauber getrennter Biomüll kann vollständig verwertet werden. Wer darauf achtet, leistet einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz – und hilft mit, dass aus Abfall wieder eine wertvolle Ressource entsteht.


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