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GAMPERN/VÖCKLABRUCK. Warum muss die Wirtschaft wachsen? Warum müssen unsere bäuerlichen Betriebe Wachsen oder Weichen? Wie sieht ein Leben ohne diesen Wachstumszwang aus?

Im OKH Vöcklabruck wurde eifrig diskutiert. Foto: studio46.at
Im OKH Vöcklabruck wurde eifrig diskutiert. Foto: studio46.at

Diese Fragen diskutierente die Berg- und Kleinbauern Vereinigung mit Interessierten am Freitag im Gasthaus Gugg in Gampern. Viele Menschen waren gekommen, weil sie es satt haben ständig schneller, besser und mehr arbeiten, produzieren und konsumieren zu müssen. Der Wettbewerb zwischen Firmen und Staaten wurde als ein wesentlicher Wachstumstreiber identifiziert. Die eingeladenen Gäste, Biobauer Jakob Leitner und die Bäuerin Lisa Hofer-Falkinger, sowie Nina Treu und Susanne Brehm zweigen alternative Wege auf. In einem vertiefenden Workshop am Samstag wurde der Wachstumsdrang in der Landwirtschaft näher durchleuchtet und gemeinsam Alternativen dazu erarbeitet. Diese reichten von Ernährungsräten bis zu Einkaufsgemeinschaften, vom Widerstand gegen Freihandelsabkommen bis zu solidarischen Kooperationen in der kleinbäuerlichen Landwirtschaft.


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