Gemeinden ziehen bei Kinderbetreuung an einem Strang

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v.l.: Bgm. Rupert Imlinger (Oberndorf), Bgm. Karl Staudinger (Schwanenstadt), StR. Doris Staudinger (Schwanenstadt), Vbgm. Hubert Minihuber (Niederthalheim), Landesrat Max Hiegelsberger, Bgm. Christian Mader (Schlatt), Bgm. Anton Helmberger (Rutzenham), Bgm. Berthold Reiter (Atzbach), Bgm. Franz Haghofer (Pitzenberg), Bgm. Johann Schlachter (Pühret) vor dem geplanten Standort in Oberndorf bei Schwanenstadt. Foto: Gemeinde Schlatt
v.l.: Bgm. Rupert Imlinger (Oberndorf), Bgm. Karl Staudinger (Schwanenstadt), StR. Doris Staudinger (Schwanenstadt), Vbgm. Hubert Minihuber (Niederthalheim), Landesrat Max Hiegelsberger, Bgm. Christian Mader (Schlatt), Bgm. Anton Helmberger (Rutzenham), Bgm. Berthold Reiter (Atzbach), Bgm. Franz Haghofer (Pitzenberg), Bgm. Johann Schlachter (Pühret) vor dem geplanten Standort in Oberndorf bei Schwanenstadt. Foto: Gemeinde Schlatt
Martina Ebner Martina Ebner, Tips Redaktion, 29.07.2021 15:29 Uhr

BEZIRK VÖCKLABRUCK. Eine zukunftsweisende Kooperation von acht Gemeinden der Region Schwanenstadt schafft mit einem Leuchtturmprojekt neue Qualität in der Kinderbetreuung.

Die Kooperation ermöglicht den gemeinsamen Bau und Betrieb einer sechsgruppigen Kinderbetreuungseinrichtung zur Abdeckung des schwankenden Bedarfes an Betreuungsplätzen in den Gemeinden. Durch diese regionale Kinderbetreuungseinrichtung soll auch die Möglichkeit von mindestens einer Gruppe mit längeren Öffnungszeiten für die Kinderbetreuung in der Region geschaffen werden. Der Standort soll sich in Oberndorf neben dem bestehenden Kindergarten befinden.

Anforderungen sind lösbar

Die bereits beschlossene Kooperation der Gemeinden Atzbach, Niederthalheim, Oberndorf, Pitzenberg, Pühret, Rutzenham, Schlatt und Schwanenstadt ermöglicht neue Formen der Kinderbetreuung - mit Vorteilen sowohl für Eltern und Kinder als auch für die Gemeinden. Die Verantwortungsträger sind davon überzeugt, dass die Anforderungen flächendeckend und wirtschaftlich nur gemeindeübergreifend lösbar sind.

Eine ganztägige Betreuungsmöglichkeit der Kinder steht bei den Vorteilen ganz oben, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu unterstützen. Dabei soll auch höchste Qualität und Flexibilität geboten und auf alle Besonderheiten eingegangen werden. Dabei muss das Betreuungsangebot für die Familien und für die Gemeinden noch leistbar bleiben.

Attraktivität der Region stärkt

Trotz der guten Unterstützung durch die Förderung des Landes Oberösterreich ist es den Bürgermeistern wichtig „nicht nur aufs Geld zu schauen, sondern auch auf den Nutzen und die Ziele, die man als Gemeinde hat.“ Lange Öffnungszeiten, Flexibilität des Betreuungsangebots, Betreuung von Klein- und Kindergartenkindern - all das seien Qualitäten, die erst durch die Zusammenarbeit möglich werden. Nutzen entstehe aber weit über die betroffenen Eltern und Kinder hinaus, sind die Ortschefs überzeugt: „Die Attraktivität des Lebens- und auch des Wirtschaftsraums der Region Schwanenstadt steigt als Ganzes.“

Vorbildliche Zusammenarbeit

„Investitionen in Kinder und Familien heißt in die Zukunft unserer Gemeinden zu investieren. Diese Kooperation bedeutet eine zukunftsweisende Gestaltung des unmittelbaren Lebensraumes. Das Vorhaben ist das Ergebnis der vorbildlichen Zusammenarbeit von acht Gemeinden zum Wohle der Kinder. Dieses bisher einzigartige Modell in Oberösterreich wird beispielgebend für andere Regionen sein“, bekräftigt Landesrat Max Hiegelsberger seine Unterstützung für das Vorhaben bei einem Lokalaugenschein am geplanten Standort.

Es gibt bereits vielfältige Kooperationen der Gemeinden - vom gemeinsamen Hochwasser- und Abwasserverband, Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverband, über die Volks- und Hauptschulen bis hin zur Interkommunalen Betriebsansiedelung und der Verwaltungsgemeinschaft 5+.

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