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Unbearbeitete Konflikte bilden den Nährboden für Mobbing

Wolfgang Macherhammer, 11.04.2022 14:58

VÖCKLABRUCK. Menschen suchen bei der Betriebsseelsorge OÖ Beratung und Hilfe, wenn ihnen ihr Arbeitsumfeld zur schweren Last wird.

Betriebsseelsorger Bert Hurch-Idl (Foto: Privat)
Betriebsseelsorger Bert Hurch-Idl (Foto: Privat)

Der Betriebsseelsorger Bert Hurch-Idl hält fest: „Unbearbeitete Konflikte sind der Nährboden für Mobbing. Sie führen oft zu Ausgrenzung oder zur Beendigung eines Dienstverhältnisses.“ Für Unternehmen sind ständige Optimierungen und Umstrukturierungen Alltag. Grundlage dafür sind in erster Linie betriebswirtschaftliche Kennzahlen. Ein Betroffener formuliert es so: „Dass da Menschen dranhängen, wird gar nicht bemerkt!“

Für die Mitarbeiter kann all das sehr irritierend und auch verletzend sein. Viele bringen sich ein und wollen sich im Betrieb eine Zukunft aufbauen. Wenn sie nun im Zuge von Umstrukturierungen einfach versetzt werden bzw. hören, sie seien unproduktiv oder unwirtschaftlich, führt das zu Kränkungen und Konflikten. Und im schlimmsten Fall zum Verlust des Arbeitsplatzes. Führungskräfte in Unternehmen tragen viel Verantwortung. Wenn sie Konflikte rechtzeitig bearbeiten wollen, sind sie angehalten, Change-Prozesse gut zu begleiten und auf einen wertschätzenden Umgang im Betrieb zu achten.

In den Gesprächen mit den Mobbingberatern und Betriebsseelsorgern stehen die betroffenen Menschen im Mittelpunkt. Diese haben oft selbst gute Ideen, was sie zu einem guten Betriebsklima und somit auch zur Lösung von Konflikten beitragen können. Erstkontakt ist beim Mobbingtelefon der Betriebsseelsorge unter 0732/7610-3610 jeweils montags von 17 bis 20 Uhr und unter www.mobbingtelefon.at möglich bzw. direkt im Treffpunkt mensch&arbeit Vöcklabruck, Graben 19/1, Bert Hurch-Idl, 0676/87763666.


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