Zentrale ambulante Erstversorgung am Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck erweitert und modernisiert
VÖCKLABRUCK. Mit der Erweiterung der zentralen ambulanten Erstversorgung (ZAE) steht Notfallpatienten am Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck ab sofort ein größerer und an die Anforderungen der modernen Zeit angepasster Bereich zur Verfügung.

Die Nutzfläche wurde um zwei Drittel auf 700 Quadratmeter erweitert. Neu sind unter anderem zwei eigene Behandlungsplätze für Kinder und Jugendliche. Das Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck gehört damit europaweit zu den wenigen Krankenhäusern, die eine derartige ambulante Versorgung junger Menschen anbieten. Zusätzlich gibt es nun vier allgemeine Behandlungszimmer sowie eines mit spezieller technischer Ausstattung für den Augen- sowie den Hals-Nasen-Ohren-Bereich. In zwei weiteren Kojen wird den Symptomen entsprechend eine Ersteinschätzung der Behandlungsdringlichkeit vorgenommen und in einem größeren Raum sind fünf Überwachungsbetten zur Beobachtung untergebracht. Um das Einschleppen von Krankheitserregern in das Klinikum zu vermeiden, befindet sich in der ZAE noch eine separate, von außen zugängliche Infektionskoje. Die Erweiterung wurde bei laufendem Vollbetrieb innerhalb von nur acht Monaten von der LKV Krankenhaus-Errichtungs- und Vermietungs-GmbH abgewickelt. Im vergangenen Jahr musste das Team der ZAE im Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck mehr als 21.000 Hilfesuchende versorgen. Rund 30 Prozent der begutachteten Patienten müssen stationär im Klinikum aufgenommen werden.


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