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OTTNANG. Martina Vogl hat eine inkomplette Querschnittslähmung und benötigt einen Treppenlift.

 (Foto: Tips)
(Foto: Tips)

„Seit dem Jahr 2006 nach meiner ersten Operation, Teilentfernung eines Tumors im Rückenmarkskanal, leide ich an einer inkompletten Querschnittslähmung. Eine zweite Operation zu Beginn 2018 und in Folge von drei Brüchen am linken Bein verschlechtert sich die Lage zusehends. Seitdem bin ich an meinen Rollstuhl gebunden und kann keinen einzigen Schritt noch eine einzige Stufe bewältigen.

Ich wohne in unserem zweistöckigen Einfamilienhaus und benötige nun deshalb einen Treppenlift. Das Schlaf- und Badezimmer ist im Obergeschoss. Natürlich stellte ich die entsprechenden Ansuchen für Unterstützungsgelder, aber in Österreich ist es leider nicht so wie in einigen anderen EU-Staaten, dass dies von den mir ausgewählten Organisationen unterstützt wird.

Ohne den Namen des Vereines zu nennen, erhielt ich unter anderem eine Ablehnung mit den Worten „Die Voraussetzungen seien nicht gegeben“.

Jetzt frage ich mich natürlich, wie krank ich noch sein muss, um die Voraussetzungen zu erfüllen, wenn man schon nicht über die Stiege gelangt. Mithilfe Dritter komme ich nur ins Erdgeschoss und dann sitze ich fest und fühle mich eingesperrt. Ein Umbau für ein barrierefreies Wohnen würde viel mehr Geld kosten als eine Unterstützung.“

von Martina Vogl, Ottnang


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