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VÖCKLABRUCK. In vielen Branchen in Oberösterreich wird aktuell intensiv Personal gesucht. Auch die Betriebsseelsorge nimmt das als Problemfeld kritisch wahr.

Berater Bert Hurch-Idl vom Treffpunkt mensch&arbeit in Vöcklabruck bietet Hilfestellungen. (Foto: Privat)

Es fehlt an Mitarbeitern in der Produktion, im Handwerk, auf dem Bau, im Dienstleistungssektor, im Gesundheitsbereich, im Verkauf. Wenn Personal fehlt, heißt das für die bestehende Belegschaft, dass mehr Arbeit bewältigen werden muss. Die Folgen sind leidvoll spürbar: Einspringen und Zusatz-Schichten übernehmen müssen, Überstunden und überlange Arbeitstage, Urlaubssperren usw. Viele Arbeitnehmer verrichten ihre Arbeit mit hohem Engagement und können Ausfälle über einen kurzen Zeitraum gut kompensieren. Aber wenn die Arbeit gar nicht mehr enden will und keine Aussicht auf Besserung besteht, führt das zu Überforderung und Erschöpfung. Bei den Beschäftigten, die lange Zeit über das normale Maß hinaus arbeiten müssen, steigt der Frust – und wenn sich dieser Frust entlädt, entstehen Konflikte.

Sagen, was Sache ist und Unterstützung suchen

Konflikte früh zu erkennen und zu benennen, kann beim Finden von Lösungen helfen. Probleme und Schwierigkeiten, die in einen endlosen Streit übergehen, führen oft zu Ausgrenzung und Beleidigungen am Arbeitsplatz und sind der Nährboden für Mobbing. Das Mobbingtelefon der Betriebsseelsorge hilft bei Konflikten und Mobbing am Arbeitsplatz und unterstützt Personen, die Schritte zur Veränderung setzen wollen.

Mobbingtelefon der Betriebsseelsorge OÖ, 0732 7610-3610, jeden Montag von 17 bis 20 Uhr, kostenlos und anonym.

Onlineberatung unter: www.mobbingtelefon.at

Direktberatung auch im Treffpunkt mensch&arbeit Vöcklabruck: Bert Hurch-Idl Tel. 0676 87763666


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