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VÖCKLABRUCK. Seit 2019 werden Schulungen zur gewaltfreien Kommunikation (GFK) im Salzkammergut-Klinikum Vöcklabruck, Gmunden und Bad Ischl durchgeführt. Das Angebot wird sehr gut angenommen, die Mitarbeiter und die Patienten profitieren davon.

Die Schulungen werden beim Personal sehr gut angenommen. Ganz links in Bild: Trainerin Astrid Miller (Foto: Privat)

Die Anforderungen an Mitarbeiter in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen wachsen stetig, umso wichtiger ist es, dass Instrumente eingeführt werden, die Sicherheit bieten, um mit den Herausforderungen umzugehen. So ein Instrument ist die gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg. Gerade in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen unterstützt sie sehr, sie bietet einen Leitfaden, um mit schwierigen Situationen besser umgehen zu können, sie ist ein ganz tolles Deeskalationsinstrument, das beispielsweise gerade bei Beschwerden oder Unstimmigkeiten mit Patienten oder Angehörigen eingesetzt werden kann. Sie vermittelt den Mitarbeitern, wie wichtig es ist, auch auf die eigenen Bedürfnisse zu achten, und dient somit zur Burnout-Prophylaxe und sie fördert vor allem ein wertschätzendes Klima, wo ein Miteinander statt Gegeneinander im Vordergrund steht. Weiters können sogar Kosten mit der Implementierung der GFK gespart werden, da sie zur Konfliktlösung beiträgt. Im Salzkammergut-Klinikum Vöcklabruck, Gmunden und Bad Ischl gibt es pro Jahr Einführungs- und Aufbauseminare zur GFK, die von Astrid Miller (anerkannte Trainerin Fachverband Gewaltfreie Kommunikation) geleitet werden. Alle Mitarbeiter, egal aus welchen Bereich, können an diesen Schulungen teilnehmen. Die Seminare finden sehr hohen Anklang bei den Mitarbeitern, eine Teilnehmerin äußert nach der Schulung Folgendes: „Ich arbeite seit dreißig Jahren im Haus – das war die beste Fortbildung, die ich je besucht habe. Ich habe die GFK bereits bei Patienten und im Team angewandt und es funktioniert. Ich bin sehr dankbar für diese Schulung und die GFK kennen gelernt zu haben.“


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