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VÖCKLABRUCK. Das Rote Kreuz ist immer da, wenn im Bezirk Vöcklabruck Hilfe gebraucht wird. Hinter dieser Verlässlichkeit stehen Menschen aus der Region: 1.876 Mitarbeiter engagierten sich im vergangenen Jahr für ihre Mitmenschen, 1.719 davon freiwillig. 

1.876 Menschen setzen sich 2025 beim Roten Kreuz für eine lebenswerte Gesellschaft ein. (Foto: Karin Lohberger Photography)

Gemeinsam leisteten sie über 410.000 Stunden für die Bevölkerung der 52 Gemeinden des Bezirks. „Diese Zahl steht für unzählige Momente der Unterstützung und ein Netzwerk aus Menschen, die füreinander da sind“, so Bezirksstellenleiter Johannes Beer.

Sie fahren Einsätze, besuchen alleinstehende Menschen, unterstützen Kinder beim Lesenlernen, organisieren Blutspenden oder begleiten Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Ihr gemeinsamer Antrieb ist die Mission des Roten Kreuzes: Das Leben von Menschen in Not und sozial Schwachen durch die Kraft der Menschlichkeit zu verbessern.

Zusammenhalt als Antwort auf neue Herausforderungen

„In einer Zeit, in der vieles unsicherer wird, sehen wir jeden Tag, wie stark Zusammenhalt wirken kann“, sagt Bezirksgeschäftsleiter Gerald Schuster. 6.458-mal wurde im vergangenen Jahr im Bezirk Blut gespendet. Bei diversen Aktivitäten des Jugendrotkreuzes im Bezirk beschäftigten sich über 3.000 Kinder und Jugendliche mit Erster Hilfe, Solidarität und sozialem Engagement. Der Rettungsdienst fährt täglich durchschnittlich 118-mal aus. 9.386 Portionen Essen wurden an Menschen geliefert, die selbst nicht mehr kochen können.

Neue Angebote für ein sich veränderndes Leben

„Unsere Aufgabe ist es, dort hinzuschauen, wo Menschen Unterstützung brauchen, und gemeinsam Lösungen zu finden“, berichtet Schuster. Deshalb wurden im vergangenen Jahr auch neue Angebote geschaffen. In Ampflwang und Schwanenstadt eröffneten zwei neue Tagesbetreuungszentren, die älteren Menschen und Menschen mit Unterstützungsbedarf Struktur, Gemeinschaft und Entlastung für Angehörige bieten.

Auch die zunehmende Digitalisierung stellt viele Menschen vor neue Herausforderungen. Mit kostenlosen digitalen Trainings unterstützt das Rote Kreuz ältere Menschen dabei, im Alltag nicht den Anschluss zu verlieren.

Bei mehreren großangelegten Übungen wurde die Einsatzbereitschaft des Katastrophenhilfsdienstes im Bezirk eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Um im Ernstfall Sicherheit geben zu können, wurden unterschiedliche Szenarien beübt - von Blackout über Trinkwasseraufbereitung bis hin zu Großschadensereignissen.

„Was im Bezirk Vöcklabruck Tag für Tag passiert, ist mehr als Hilfeleistung, es ist gelebte Solidarität“, bekräftigt Beer. „Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass Hilfe ankommt und unsere Gesellschaft auch in Zukunft lebenswert bleibt.“


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