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Großer Jubel - Vöcklabrucker Faustball-Tigers holten ihren ersten Staatsmeistertitel

Wolfgang Macherhammer, 26.02.2018 09:22

VÖCKLABRUCK/FREISTADT. Nach dem perfekten Grunddurchgang mit 16:0 Siegen standen die Vöcklabrucker Faustballer vergangenen Samstag in Freistadt zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte im Finale der österreichischen Hallenmeisterschaft.

Groß ist der Jubel bei den Vöcklabrucker Faustballern und ihren Fans nach dem gewonnenen Staatsmeistertitel noch immer.

Der Gegner war niemand geringerer als der regierende Hallenmeister Freistadt, der sich beim „Final3 dahoam“ am Freitag im Halbfinale gegen Froschberg denkbar knapp durchsetzen konnte. Obwohl die junge Truppe von Trainer Michael Fels noch nie in einem Meisterschaftsendspiel stand, war von Beginn an keine Spur von Nervosität zu spüren. Im Gegenteil, die Tigers waren perfekt eingestellt und spielten Hallenfaustball vom Feinsten. Freistadt begann stark und zog im ersten Satz auf 5:2 davon. Dann zündeten die Tigers den Turbo und ließen dem Favoriten in Folge keine Chance mehr. Mit 11:5, 11:7, 11:5 und 11:7 fegten die Tigers in weniger als einer Stunde über die Heimmannschaft hinweg und krönten sich völlig verdient zum österreichischen Hallenmeister 2018. Den Zuschauern stockte angesichts der Überlegenheit des vermeintlichen Außenseiters der Atem, die zahlreichen mitgereisten Fans waren völlig außer Rand und Band. Vöcklabruck konnte zum ersten Mal überhaupt einen Meistertitel bei den Herren erringen, zum letzten Mal gab es vor 27 Jahren eine Medaille.

Jetzt geht's nach Brasilien

Entsprechend groß war die Freude bei Kapitän Jakob Huemer: „Wir hatten uns für das Finale vorgenommen, unseren besten Faustball zu spielen. Das ist uns eindrucksvoll gelungen. Die Abwehr stand felsenfest und unsere zwei 20-jährigen Angreifer Max und Karli spielten Freistadt mit viel Dynamik und Power an die Wand. Wir haben für diesen Moment sehr lange gearbeitet und endlich wurden wir dafür belohnt, so kann es weitergehen!“ Tigers-Striker Karl Müllehner wurde völlig verdient auch zum besten Spieler des Turnieres gewählt, er bot über das gesamte Finale eine famose Leistung. Bereits in zwei Wochen geht es für den frisch gebackenen Meister nach Brasilien zur IFA World Tour. Nun gilt es, die tolle Form zu konservieren und sich konsequent auf die Feldsaison vorzubereiten.


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