Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

SEEWALCHEN/A. Peter Drienko und Mathias Mair durchlebten die heurige Rudersaison mit vielen Höhen und Tiefen und schafften zu Saisonende unerwartet die Sensation.  

Peter Drienko (l.) und Mathias Mair mit ihren Medaillen Foto: Ruderverein
Peter Drienko (l.) und Mathias Mair mit ihren Medaillen Foto: Ruderverein

Obwohl sie sich für die Junioren-Europameisterschaften in Belgrad qualifizieren konnten, wurde die Teilnahme der österr. Mannschaft vom österr. Ruderverband coronabedingt kurzfristig abgesagt. Eine große Enttäuschung für die Sportler. Ende September wurden sie vom österr. Ruderverband zur European Coastal Rowing Challenge 2020 in Italien (Toskana) eingeladen.Costal Rowing gilt als die Wildwasser- und Action-Variante des Ruderns. Auf Grund der härteren Bedingungen sind die Boote breiter und robuster gebaut. Rudern am Meer, bei extremen Bedingungen was Wind und Wetter betrifft, gilt als eine Funsportart, bei der die Rudertechnik keine so große Rolle zu spielen scheint. Hier dürfte aber Peter und Mathias doch die feine Rudertechnik, die sie am welligen Attersee erlernt haben, entgegengekommen sein. 2024 soll Coastal Rowing ins Programm der Olympischen Sommerspielen aufgenommen werden. Die Burschen nahmen die Einladung des ÖRV dankend an und ließen sich auf neue Herausforderungen ein. Nur einmal konnte am Traunsee in einem Coastal Boot trainiert werden. In Italien nahmen die beiden in der Disziplin Beach Sprint Junioren teil und schafften das Unerwartete. Peter Drienko gewann bei extremen Wetterbedingungen für Österreich die Goldmedaille, Mathias Mair erruderte unter starker internationaler Konkurrenz die Bronzemedaille. Eine Riesensensation für beide Sportler aber auch für den Österreichischen Ruderverband.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden