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King of the Lake: Streckenrekord der neuen „Queen“ und Kämpfe um Sekunden prägten das Zeitfahren am Attersee

Wolfgang Macherhammer, 20.09.2021 15:22

SCHÖRFLING/A. Ein gnadenloser Kampf um Sekunden, ein neuer Rekord, brennende Beine und glückliche Gesichter – das war der ASVÖ King of the Lake 2021. Als am Samstag der Startschuss zu dem europaweit einzigartigen Einzel- und Mannschaftszeitfahren rund um den Attersee fiel, galt es für 1.350 Radfahrer aus 26 Nationen ihre beste Zeit rund um den Attersee hinzulegen.

Tobias Häckl, King of the Lake 2021, bei der Zielfurchfahrt in Schörfling (Foto: Sportograf)
Tobias Häckl, King of the Lake 2021, bei der Zielfurchfahrt in Schörfling (Foto: Sportograf)

Unter den Startern waren auch Olympiamedaillengewinner Walter Ablinger und Thomas Frühwirth sowie Race-Across-America-Gewinner Christoph Strasser, aber auch einige Größen der österreichischen und deutschen Zeitfahrszene. Die für den Verkehr gesperrte Strecke bot erneut perfekte Voraussetzungen für Top-Zeiten auf den inzwischen schon legendären 47,2 Kilometern. Zum „King“ powered by Specialized krönte sich erneut der Deutsche Tobias Häckl mit einer Zeit von 0:57:48,12. Mit einem beeindruckenden Streckenrekord von 1:04:55,86 holte sich die Tirolerin Gabriela Erharter den Titel „Queen“ powered by Lenzing AG. Erstmals gekürt wurde mit Maximilian Kabas der erste U23 King powered by Raiffeisen Oberösterreich, der eine Zeit von 0:59:08,54 vorlegte. Der deutsche Profi Julian Braun siegte mit einer Zeit von 0:54:56,32,und darf sich nun, wie schon 2019 und 2020, abermals „Elite King of the Lake“ powered by Garmin nennen. Den Titel im 4er Mannschaftszeitfahren der Amateure powered by Bioracer nahm erneute das Team Melasan Sport (0:59:47,96) mit nach Hause. Als Sieger des 10er Mannschaftszeitfahren powered by Autohaus Eder und Volkswagen ging das Team Magnesium Pur mit einer Zeit von 0:59:22,97 hervor.

Auch Hobbysportler sehr ambitioniert

Erneut entwickelte sich die Uferstraße um den See zum Schauplatz wahrer Sekundenkrimis, denn neben Top-Athleten lieferten sich auch ambitionierte Hobbysportler aus 26 Nationen heiße Kämpfe rund um den Salzkammergutsee. Möglich war dies mit Hilfe zahlreicher Helfer und einem Großaufgebot von rund 150 Einsatzkräften aus Feuerwehr, Polizei, Rotes Kreuz und 20 Motorrad-Marshalls, die gemeinsam mit dem Organisationsteam für die Sicherheit der Teilnehmer sorgten. Das alles bot die optimalen Voraussetzungen für ein Radsportfest der Extraklasse, dem auch strenge Sicherheitsvorkehrungen zur Einhaltung der bundesweiten Covid19 Vorgaben keinen Abbruch leisten konnten.

Besonders Radsportfest

Die Organisatoren zeigten sich sehr glücklich mit dem ASVÖ King of the Lake 2021 und der einzigartigen Stimmung und Motivation, die den Event zu einem besonderen Radsportfest machte. „Es war ein toller Tag hier am Attersee, mit sportlichen Highlights, die das Rennen unglaublich spannend gemacht haben. Und dank der umfassenden Sicherheitsvorkehrungen und Disziplin aller Beteiligten, war es möglich einen ASVÖ King of the Lake zu veranstalten, dem es an nichts gefehlt hat und der sowohl für Teilnehmer als auch Zuseher ein wahres Radsportfest war“, zeigt sich Organisator Erwin Mayer vom veranstaltenden Radsportverein Atterbiker.at erfreut über den ASVÖ King of the Lake 2021.

 


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