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VÖCKLABRUCK. Nichts wurde aus dem Traum der Vöcklabrucker Faustballer, nach dem Champions Cup auf dem Feld auch den höchsten europäischen Titel in der Halle nach Österreich zu holen. Im Finale gegen Titelverteidiger Pfungstadt mussten sich die Tigers mit 0:4 geschlagen geben und gewannen Silber. Bei den Frauen beendete Seekirchen das Finalturnier auf Platz vier.

Vöcklabruck beim Champions Cup 2022 (Foto: WN)
Vöcklabruck beim Champions Cup 2022 (Foto: WN)

Mit dem großen Ziel, den Gastgebern die europäische Hallenkrone zu entreißen, war Vöcklabruck nach Pfungstadt gereist. Beinahe wäre dieser Traum schon im Halbfinale gegen den deutschen Vizemeister Käfertal geplatzt, als sich die favorisierten Tigers mit einem unerwarteten 0:3 Rückstand konfrontiert sahen. Mit einem Kraftakt wurde der Satzgleichstand hergestellt, doch gleich zu Beginn des Entscheidungssatzes der nächste Schock: Hauptangreifer Karl Müllehner musste angeschlagen vom Feld. Der österreichische Meister ließ sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen. Der starke Maximilian Huemer übernahm die Hauptverantwortung im Angriff, und auch seine Teamkollegen bewiesen, dass vor allem das eingeschworene Kollektiv Vöcklabruck zu einem der weltbesten Teams macht. Die Fels-Fünf behielt im Finish die Nerven und zog mit einem 4:3 ins Finale ein.

Sieg für Pfungstadt

Dort wartete Titelverteidiger Pfungstadt, der sich im Halbfinale locker mit 4:1 gegen den Schweizer Vertreter Elgg-Ettenhausen durchgesetzt hatte. Von Beginn an lieferten sich die beiden Teams, angeführt von Offensiv-Stars Patrick Thomas und Karl Müllehner, einen sehenswerten Schlagabtausch, die ersten beiden Sätze gingen aber jeweils knapp an die Gastgeber. Im Gegensatz zum Vortag konnten die Tigers mit dem Rücken zur Wand diesmal nicht mehr nachlegen. Gegen einen starken Gegner setzte man auf volles Risiko, es mischten sich aber zu viele Fehler ins Vöcklabrucker Spiel, um dem Spiel noch eine Wende zu geben. Pfungstadt siegte verdient mit 4:0 und holte den unglaublichen achten Titel in Folge.


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