Herzschlagfinale in der Faustball-Bundesliga
VÖCKLABRUCK/SCHWANENSTADT. In der Faustball-Bundesliga stehen bei den Männern Vöcklabruck, Freistadt und Enns fix im Final3. Die Spiele von Enns mussten
coronabedingt verschoben werden, die Entscheidung über den direkten Finaleinzug fällt damit erst am in den Nachtragsspielen am kommenden Wochenende. Schwanenstadt muss den Gang in die zweite Liga antreten, Kremsmünster darf sich trotz eines Abstiegsplatzes über den Ligaverbleib freuen, da das Team der 2. Bundesliga aufstiegsberechtigt ist.

Meister Vöcklabruck legte vor und ließ Froschberg beim 3:0 keine Chance. Auch Freistadt ließ im Rennen und die Spitze nichts anbrennen und feierte klare Siege gegen Schlusslicht Schwanenstadt und Grieskirchen. Die Mühlviertler liegen nun punktegleich mit den Tigers zwei Punkte vor Enns, das jedoch zwei Spiele weniger ausgetragen hat. Grieskirchen liegt nach einem 3:0 gegen Schwanenstadt auf Rang fünf und hat im Fall einer Niederlage von Froschberg gegen Enns sogar noch die Chance auf Endrang vier.
Kampf gegen den Abstieg
Zum großen Showdown im Kampf gegen den Abstieg kam es zum Abschluss der achten Runde in Kremsmünster. Urfahr rang zuerst Seekirchen mit 3:2 nieder und behielt dann auch im alles entscheidenden direkten Duell gegen Kremsmünster die Oberhand. Die Linzer spielten dabei all ihre Routine aus, Trainer Siegfried Simon wechselte sich im letzten Satz sogar selbst ein. Obwohl Urfahr bis zur letzten Runde zittern musste, liegt man mit den beiden Siegen in der Endabrechnung punktemäßig klar vor der Abstiegszone. Kremsmünster zeigte im letzten Spiel der Saison noch einmal eine starke Leistung, musste sich Seekirchen aber trotz 2:0-Führung noch geschlagen geben.
Neben Schwanenstadt beendete somit auch Kremsmünster die Saison auf einem Abstiegsplatz, darf sich aber dennoch freuen. Kremsmünsters „Zweier“ erreichte in der 2. Bundesliga den dritten Platz hinter Münzbach und der nicht aufstiegsberechtigten zweiten Mannschaft von Vöcklabruck und sicherten dem Traditionsverein damit den Verbleib in der 1. Bundesliga.


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