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ATTERSEE. Der Union-Yachtclub-Attersee ist in diesem Jahr der Veranstalter der sogenannten Eisarsch-Regatta, bei der Erwachsene in Kinderbooten für den guten Zweck segeln.

Organisator Michael Gilhofer fährt selber mit. (Foto: Gert Schmidleitner)
  1 / 3   Organisator Michael Gilhofer fährt selber mit. (Foto: Gert Schmidleitner)

Am Samstag, 3. Dezember, um 12.12 Uhr stechen waghalsige Segler in kleinen Optimistenbooten in See, um sich für den guten Zweck buchstäblich den Hintern abzufrieren. Die Bootsklasse Optimist wird normalerweise von Kindern für erste Segelerfahrungen genutzt. Bei dieser Wettfahrt sitzen Erwachsene im Boot, um für psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche Gutes zu tun.

Unfreiwilliger Tiefgang

Der Eisarsch ist die Pflichtregatta für alle hartgesottenen Seeleute mit sozialem Kern. Frei nach norddeutschem Vorbild werden rund 100 Erwachsene ab 20 Jahren in kleinen Kinderjollen an den Start gehen. Diese Boote sind normalerweise auf ein Seglergewicht von bis zu 40 Kilo ausgelegt. Besonders für Benefizsegler jenseits der 100 Kilo ist es ein nervenaufreibender Drahtseilakt zwischen eisigem Nass und trockenem Ziel.

Zaungäste willkommen

Wer sich lieber aufs Zusehen und Anfeuern auf dem sicheren Festland beschränkt, ist ebenfalls herzlich willkommen. Dafür steht ein geheiztes Festzelt mit fester und flüssiger Kulinarik bereit.

Benefizregatta für psychisch erkrankte Kinder

Die klirrend kalte Regatta wird heuer vom Union-Yachtclub-Attersee ausgerichtet und findet zum 14. Mal statt. Organisiert wird der „Eisarsch“ vom Veranstaltungsteam rund um Michael Gilhofer und Gert Schmidleitner. Der Reinerlös des Eisarsch 2022 kommt der Organisation „Seelenpflaster“ zugute, einem Verein zur Förderung psychischer Kinder- und Jugendgesundheit in Nußdorf am Attersee.


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