UBSV Attnang/Vöcklabruck-Athlet Oliver Dreier kämpft sich zu den Paralympics
BEZIRK VÖCKLABRUCK. Die Nachricht, dass Oliver Dreier bei den Paralympischen Winterspielen in Mailand und Cortina 2026 im Snowboard an den Start geht, hat den gesamten Verein UBSV Attnang/Vöcklabruck stolz gemacht.

Mit 21 Jahren verlor Dreier nach einem Motorradunfall den rechten Arm. Viele hätten aufgegeben, doch er kämpfte sich zurück und machte Sport zu einem zentralen Teil seines Lebens. Zunächst im Paratriathlon erfolgreich, absolvierte er 2008 seinen ersten Ironman, stellte 2009 in Roth einen Rekord unter zehn Stunden auf und wurde im Duathlon viermal Weltmeister, darunter 2015 WM-Gold in Chicago.
Nun stellt er sich einer neuen Herausforderung: dem Para-Snowboard. Für Dreier ist das Snowboarden Leidenschaft und Lebensgefühl zugleich, und die Teilnahme an den Paralympischen Winterspielen ist ein großes Ziel. Die Vorbereitungen laufen intensiv, Trainingslager in Kanada und mentales Training stärken ihn für den Wettkampf.
Oliver Dreier ist ein Beispiel für Durchhaltevermögen und Entschlossenheit. Vom Unfall zum Para-Snowboard zeigt seine Geschichte, wie wichtig Leidenschaft und Wille sind. Der UBSV Attnang/Vöcklabruck ist stolz auf seinen Athleten, und die Vorfreude auf Mailand und Cortina 2026 ist groß. Mit der Unterstützung seines Teams und seiner Familie hat Dreier alle Chancen, seine Ziele zu erreichen.


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