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Bezirk Vöcklabruck: Vier Bürgermeisterstichwahlen brachten lediglich einen Wechsel

Martina Ebner, 11.10.2015 18:32

BEZIRK VÖCKLABRUCK. Die vier Bürgermeister-Stichwahlen im Bezirk sind entschieden: Lediglich in Ottnang konnte sich der Herausforderer Fritz Neuhofer von der ÖVP gegen den regierenden Bürgermeister Josef Senzenberger von der SPÖ durchsetzen.

Die vier Bürgermeister-Stichwahlen sind geschlagen. Foto: Wodicka
Die vier Bürgermeister-Stichwahlen sind geschlagen. Foto: Wodicka

In Aurach erhielt Josef Staufer (ÖVP) 52,2 Prozent der Stimmen. Er hatte gegen Josef Neubacher (SPÖ) antreten müssen. In der ersten Wahl am 27. September hatte Staufer 41,86 Prozent erreicht, gefolgt von Neubacher mit 29,41 Prozent.

In Mondsee konnte sich Karl Feurhuber (ÖVP) mit 62,1 Prozent gegen Jürgen Prasse (PULMO) durchsetzen. Wie berichtet, hatten dem amtierenden Bürgermeister Feurhuber in der Erstwahl lediglich zwei Stimmen (49,91 Prozent) für eine absolute Mehrheit gefehlt, obwohl insgesamt fünf Kandidaten um den Bürgermeisterposten gerittert hatten. Mit 48,08 Prozent war die Marktgemeinde Mondsee übrigens wieder Schlusslicht bei der Wahlbeteiligung.

In Timelkam ging das erwartete knappe Duell zwischen Bürgermeister Johann Kirchberger (SPÖ) und Herausforderer Gerald Klement (ÖVP) an Kirchberger.Beiden hatten sich vor der Stichwahl optimistisch gezeigt. Kirchberger hatte in der Vorbereitung auf die sonntägige Stichwahl weiter den Kontakt mit der Bevölkerung gesucht und war schon im Vorfeld sehr zuversichtlich, dass es klappen würde.

Zu einer Bürgermeisterablöse kommt es dagegen in Ottnang. Hier gewann ÖVP-Herausforderer Friedrich Neuhofer mit 54,5 Prozent die Stichwahl. Er löst damit Josef Senzenberger von der SPÖ als Bürgermeister ab. Neuhofer hatte unter anderem damit um die Gunst der Wähler geworben, dass er sich für zwei Schulstandorte in Ottnang, eine Krabbelstube in Thomasroith sowie für eine maximale Unterstützung der Jugend und der Vereine einsetzen werde. Neuhofer: „Als Bürgermeister werde ich Brücken bauen und nicht neue Gräben aufreißen.“


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