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VÖCKLABRUCK. Die HTL Vöcklabruck beteiligte sich unter dem Motto „Hilfe vor Ort ist wirkliche Hilfe“ an einem Entwicklungshilfe-Projekt in Ruanda.

Eine Zusammenarbeit mehrerer Schulen ermöglicht eine Techniker-Ausbildung in Ruanda.
Eine Zusammenarbeit mehrerer Schulen ermöglicht eine Techniker-Ausbildung in Ruanda.

Initiiert wurde das Projekt vom ehemaligen Direktor der HTL Weiz, der bei einem Ruanda-Besuch um Unterstützung beim Aufbau einer Schule für Metallfacharbeiter ersucht wurde. Gemeinsam mit anderen HTLs wurde daraufhin ein Einrichtungsplan erstellt.

Die HTLs Vöcklabruck, Innsbruck Anichstraße, Fulpmes, Weiz und Hollabrunn stellten aus ihren Altbeständen, die durch moderne Maschinen ersetzt wurden, unter anderem Drehbänke, eine Fräsmaschine, Hobelmaschinen, eine Metallkreissäge, einen Amboss, Schweißgeräte und Trafos zur Verfügung. Auch Privatfirmen beteiligten sich mit kostenlos bereitgestellten Geräten, sodass eine komplette mechanische Werkstätte eingerichtet werden konnte.

Die Caritas übernahm den Transport und ehrenamtliche österreichische Meister installierten die Einrichtungen in Nyamasheke, Ruanda. Heute finden 20 Metallfacharbeiter-Lehrlinge, darunter ein Mädchen, ein gut durchdachtes Ausbildungsprogramm vor und sind an den österreichischen Maschinen begeistert an der Arbeit.


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