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VÖCKLABRUCK. Die Grünen protestieren gegen die geplante Parkplatzerweiterung beim Landeskrankenhaus. Eine weitere Fläche soll von Grünland in Verkehrsfläche für Stellplätze umgewidmet werden.

Anschließend an den Mitarbeiterparkplatz sollen weitere 1650 Quadratmeter von Ackerland in Verkehrsfläche-Parkplatz umgewidmet werden.

„Wertvollste landwirtschaftliche Fläche soll umgewidmet werden“, kritisiert Umweltstadtrat Stefan Hindinger (Grüne). „Das LKH ist gut an den Öffentlichen Verkehr angebunden. Anstatt Parkplätze zu errichten sollten seitens des Betreibers ÖV-Tickets und Mitfahrbörsen gefördert werden, so Hindinger. Einen ersten Erfolg konnten die Grünen nun erreichen. Im Raumordnungsausschuss wurde der Umwidmungsantrag mit einer Gegenstimme der Grünen beschlossen. Der Stadtrat folgte dieser Entscheidung nicht, berichtet Hindinger. Auch Seitens der SPÖ und ÖVP gibt es mittlerweile Bedenken. Es sollen nun Gespräche mit der gespag geführt werden. Ob es tatsächlich zur Umwidmung kommt, entscheidet der Gemeinderat am 28. Mai. Vöcklabruck ist Bodenbündnisgemeinde und sollte daher in der Raumplanung und bei Bauprojekten Vorbildwirkung haben, so Hindinger. „Wir müssen uns viel mehr anstrengen, den Flächenverbrauch und die Bodenversiegelung zu verringern“. Die negativen Auswirkungen von hohem Bodenverbrauch auf Hochwasserschutz, Tier-, Pflanzenwelt und Kleinklima sind bekannt – seit Jahren warnen Experten vor den Folgen.


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