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Stadtparteien machen gemeinsam Druck für Parkplatzlösung beim Vöcklabrucker Bahnhof

Wolfgang Macherhammer, 03.04.2019 09:44

VÖCKLABRUCK. Bekanntlich ist, verstärkt durch den Halt der „Westbahn“ in Vöcklabruck, seit Dezember 2018 die Parkplatzsituation sehr angespannt. Die zur Verfügung stehenden 220 Parkplätz reichen nicht mehr aus.  Auf Initiative von Mobilitätsstadtrat Stefan Maier (SPÖ) fand nun ein parteiübergreifendes Treffen statt, bei dem sich die Fraktionsvertreter auf einen gemeinsamen „Fahrplan“ einigten.

  1 / 3   Full House - heißt es leider meistens am Parkplatz beim Bahnhof Vöcklabruck, sehr zum Ärger Pendler und Bahnreisenden.

In einem ersten Schritt sollen die Radabstellmöglichkeiten verbessert werden. Geplant ist, 70 „Doppelstockparker“ für Fahrräder zu montieren, um Platz zu schaffen. Zusätzlich werden vier verschließbare Radboxen aufgestellt, in denen auch teure Räder sicher aufbewahrt werden können. Insbesondere Bahnkunden, die über mehrere Tage verreisen, sollen angeregt werden, die Parkplätze am Freizeitgelände zu nutzen, um die vorhandenen Stellplätze für Tagespendler freizuhalten. Soweit zu den kurzfristigen Maßnahmen.

Einigkeit herrscht auch darüber, dass einerseits der öffentliche Nahverkehr (ÖV) und andererseits die Parkplätze ausgebaut werden müssen. Die vier Vöcklabrucker Parteien (ÖVP, FPÖ, SPÖ und Grüne) wenden sich daher mit einer gemeinsamen Resolution an den OÖ Landtag. Die Forderungen lauten, den öffentlichen Nahverkehr und hier vor allem die Anbindung zu den Bahnhöfen Attnang-Puchheim und Vöcklabruck zu verbessern sowie faire Grundlagen für die Standortgemeinden zu schaffen, ein Parkdeck zu finanzieren.

„Mir als Mobilitätsstadtrat ist es wichtig, dass alle Fraktionen an einem Strang ziehen und es rasch zu einer Verbesserung für die Pendler kommt“, sagt Mobilitätsstadtrat Stefan Maier, SPÖ

 “Die ÖBB haben die Verantwortung für die gesamte Infrastruktur wahrzunehmen. Dazu zählen nicht nur Gleise, Bahnhöfe und Züge, sondern auch Parkplätze für die Kunden“, betont Wirtschafts- und Finanzstadträtin Elisabeth Kölblinger, ÖVP

 “Aus Platzgründen kann man den bestehenden Parkplatz nicht erweitern, und aus diesem Grund steht nur die Parkhausvariante zur Auswahl. Selbstverständlich gehören bei dieser Variante auch die Umlandgemeinden eingebunden“, meint Vizebürgermeister Michael Habenschuß, FPÖ

 “Wollen wir den öffentlichen Verkehr fördern, müssen wir als politisch Verantwortliche auch die Ressourcen dafür schaffen – Öffis gut an den Schienenverkehr anbinden und die Parkplatzsituation rasch entschärfen. Wichtig dabei ist für die Gemeinde, eine faire Kostenverteilung, für die Bürger, rasch eine Lösung anzubieten: Planung und Ausbau der Parkplätze“, so die Meinung von Umweltstadträtin Sonja Pickhardt-Kröpfel, Grüne


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