Spatenstich für neuen Zu- und Umbau
VÖCKLABRUCK. Mit der Spatenstichfeier fiel der Startschuss für das Zu- und Umbauprojekt am Salzkammergut-Klinikum Vöcklabruck, bei dem rund 2.000 Quadratmeter zusätzliche Nutzfläche entstehen.

Neben dem Ausbau der Dialysekapazitäten von derzeit sechs auf insgesamt 16 Plätze sowie der Modernisierung des Labors wird auch die medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen ausgeweitet. Das Salzkammergut-Klinikum mit den drei Standorten Bad Ischl, Gmunden und Vöcklabruck ist für die wohnortnahe Versorgung von rund 230.000 Oberösterreichern verantwortlich. „Um diesem Versorgungsauftrag gerecht zu werden, sind kontinuierliche Investitionen notwendig“, so Landeshauptmann-Stellvertreterin und Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander. In den Zu- und Umbau werden 21 Millionen Euro investiert.
Versorgungslücke geschlossen
Der Zubau direkt neben dem Strahlenzentrum bietet unter anderem Platz für eine Tagesklinik mit angeschlossener Ambulanz. Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche mit psychologischen, psychosomatischen und psychiatrischen Erkrankungen: „Die zwölf Betreuungsplätze schließen eine wichtige Versorgungslücke“, freuen sich die beiden Mitglieder der Geschäftsführung der Oberösterreichischen Gesundheitsholding Karl Lehner und Harald Schöffl über den Start für den Zubau.Im Erdgeschoss des neuen Gebäudeteils wird die erweiterte Dialyse einziehen. Bis zu 16 Personen – also zehn mehr als bisher – können künftig gleichzeitig behandelt werden. Das bedeutet eine Kapazitätserweiterung von derzeit 36 Patienten auf später 80. Im Untergeschoss werden Technik, Garderoben sowie ein neues Notstromaggregat untergebracht. Ganz am Anfang der Baumaßnahmen steht die Errichtung neuer Pkw-Stellplätze, die die Parkflächen kompensieren, die durch den Bau wegfallen.
Gestiegene Anforderungen
„Errichtet wird eine hochmoderne automatisierte Laborstraße, die die gestiegenen Anforderungen eines Schwerpunktkrankenhauses bewältigen kann“, beschreibt der Kaufmännische Direktor, Günther Dorfinger, und ergänzt: „Zudem werden wir die Räumlichkeiten der Akutaufnahme um die bisher genutzte Fläche der bestehenden Dialyse erweitern. Starten kann der Betrieb im Zubau sowie im erweiterten Labor im Jahr 2021.“


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