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BEZIRK VÖCKLABRUCK. Genau 5.703 Tage, mehr als 15 Jahre lang war Angelika Winzig als Obfrau der WKO Vöcklabruck für die Unternehmer unterwegs. Durch ihre Berufung ins Europäische Parlament hat sie sich entschlossen, die Bezirksstelle Vöcklabruck an Stephan Preishuber zu übergeben.

WKO-Direktor Hermann Pühringer, EU-Abgeordnete Angelika Winzig und ihr Nachfolger Stephan Preishuber (v.l.) Foto: Ebner

„Sie ist eine echte Vordenkerin und lässt nicht locker, bis ihre Ideen auch umgesetzt werden können“, streut Josef Renner, Leiter der WKO Vöcklabruck, Winzig Rosen. Als Beispiele nennt er unter anderem die Initiative Nahversorgung und die Kooperation von Gastronomie und Landwirschaft „regional ist genial“. Winzig selbst weiß „Vöcklabruck und Oberösterreich in guten Händen“.

Ihr Nachfolger ist Stephan Preishuber (44) aus Pöndorf. Er ist oberösterreichischer Landesinnungsmeister der Elektrotechniker bzw. auch stellvertretender Bundesinnungsmeister der Wirtschaftskammer Österreich. Preishuber startete im Jahr 2000 als Einzelunternehmer. 2005 erfolgte die Umgründung in die Preishuber GmbH. Unternehmensschwerpunkte sind heute Steuerungstechnik und Elektrotechnik. Das Leistungsangebot erstreckt sich von Automatisierungstechnik und Robotik über Modernisierung und Neuerrichtung von elektrischen Anlagen bis hin zum Energiemanagement. In der Preishuber GmbH sind derzeit 25 Mitarbeiter beschäftigt.

Der Pöndorfer will den Ausbau der Infrastruktur forcieren, unter anderem den Ausbau der Attersee Landesstraße zwischen Unterach und Mondsee. Auch der Glasfaser-Breitbandausbau liegt ihm am Herzen. „Wir haben im Bezirk tolle Betriebe“, so Preishuber, für sie gelte es, sich fit für die Zukunft zu machen.


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