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VÖCKLABRUCK. Am Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen fand auch in Vöcklabruck eine Aktion statt, um auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen. Bei einer Verteilaktion vor Vöcklabrucker Schulen haben die Jungen Linken das Gespräch mit Schülern gesucht und Flyer verteilt.  

Die Jungen Linken Vöcklabruck machten auf den Tag gegen Gewalt an Frauen aufmerksam.
Die Jungen Linken Vöcklabruck machten auf den Tag gegen Gewalt an Frauen aufmerksam.

Mit großen selbst gebastelten Häusern aus Karton brachten sie ihre Botschaft auf den Punkt: „Gewalt gegen Frauen ist hausgemacht: Acht von zehn Gewalttaten gegen Frauen werden in der Familie oder im nahen Umfeld begangen“, erläutert Konstantin Nini von den Jungen Linken Vöcklabruck: „Wir treten dafür ein, dass alle Frauen angstfrei und selbstbestimmt leben können. Deshalb sind wir heute auf der Straße.“ In Österreich ist jede fünfte Frau von Gewalt durch ihren Partner oder Ex-Partner betroffen. Im Jahr 2019 wurden in Österreich schon 18 Frauen ermordet. Mit der Istanbul-Konvention hat sich Österreich verpflichtet, ausreichend Plätze in Frauenhäusern bereitzustellen. Dort finden Frauen Schutz, die Gewalt erfahren. Derzeit fehlen österreichweit aber noch über 100 Plätze. Der neu gewählte Bezirkssprecher Nini sagt: „Es braucht mehr Geld für Frauenhäuser. Für jede Frau, die Zuhause Gewalt erfährt, muss es einen Zufluchtsort geben.“ Um Gewalttaten schon frühzeitig vorzubeugen, fordern die Jungen Linken außerdem Sensibilisierungs-Workshops in Schulen und mehr Männerberatungsstellen

Anstatt wegzuschauen und zu schweigen, sollte im Zweifelsfall nachgefragt und Hilfe angeboten werden. Mehr Informationen zur Frauenhelpline sind auf www.frauenhelpline.at und zu Frauenhäusern auf www.aoef.at


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