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SEEWALCHEN/A. Die öffentliche Freibadeanlage in Litzlberg ist ein Besucher-Magnet. Bis zu 6.000 Menschen tummeln sich hier an einem heißen Sommertag. Die Anreise erfolgt meist mit dem Auto.  

Claudia Hauschildt-Buschberger und Severin Mayr beim Badeplatz Litzlberg, wo am Parkplatz E-Tankstellen Sinn machen würden. Foto: studio46.at

„Seitens der Gemeindepolitik wollen wir Anreize für eine umweltfreundliche Mobilität schaffen. Deshalb ist für uns unter anderem der Ausbau des öffentlichen Verkehrs und die Schaffung von E-Ladestationen ein Schlüsselfaktor“, erklärt Bundesrätin Claudia Hauschildt-Buschberger, die auch Vorsitzende des Umweltausschusses der Gemeinde Seewalchen ist. Während die Gemeinde im eigenen Zuständigkeitsbereich z.B. beim Rathaus eine E-Ladestation umsetzte, sind ihr beim Badeplatz in Litzlberg die Hände gebunden. „Die Vorabgespräche und die Resolution des Gemeinderates sind bislang beim Land Oberösterreich, welches Eigentümer des Grundstücks ist, ungehört geblieben“, stellt Claudia Hauschildt-Buschberger ernüchtert fest. Claudia Hauschildt-Buschberger und Severin Mayr fordern jedenfalls vom Land Oberösterreich konkrete Maßnahmen, indem beispielsweise beim Freibadeplatz Litzlberg ausreichend E-Tankstellen errichtet werden, die Besuchern eine Anreise mit dem E-Auto erleichtern.

Taten und nicht nur Worte

„Die Zeit der Lippenbekenntnisse ist längst vorbei. Den vielen Worten müssen endlich Taten folgen. Die Bevölkerung setzt sich aktiv für die Verringerung der Klima- und Umweltbelastungen durch den Verkehr ein. Das Mindeste ist es, wenn sie von Seiten des Landes Oberösterreich mit entsprechenden Infrastrukturangeboten versorgt wird“, so die beiden Politiker.


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