So hat der Bezirk Vöcklabruck gewählt (Update 27. September, 13.59 Uhr)

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 (Foto: Sergey Tinyakov/Shutterstock.com)
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Martina Ebner Martina Ebner, Tips Redaktion, 27.09.2021 13:58 Uhr

BEZIRK VÖCKLABRUCK. Ab 16 Uhr gibt es am heutigen Wahlsonntag die ersten Hochrechnungen. Wie haben die 52 Gemeinden im Bezirk gewählt? Wo gibt es einen neuen Bürgermeister, wo wartet noch eine Stichwahl? Hier die ersten, vorläufigen nichtamtlichen Ergebnisse.

13.59 Uhr: Einige Fakten zur Wahl: Die Wahlbeteiligung zwischen 76,51 Prozent (Landtagswahl) und 72,33 (Gemeinderatswahl) ist im Bezirk Vöcklabruck nach 2015 gesunken. Damals gingen noch rund 80 Prozent zur Wahlurne, um ihre Stimme abzugeben. Die höchste Wahlbeteiligung herrschte in Rutzenham mit 92,73 Prozent, die niedrigste in Attnang-Puchheim mit 64,59 Prozent.

Die ÖVP konnte die meisten Stimmen in Berg im Attergau einheimsen (58,17 Prozent), die wenigsten in Lenzing  (26,12 Prozent). Die Grünen erhielten in Attersee die meisten Stimmen (21,01 Prozent),  die wenigsten in Pöndorf (5,44 Prozent). Die NEOS feierten in der Marktgemeinde Mondsee mit 8,37 Prozent ihren größten Erfolg, die wenigsten Stimmen gab es in Weißenkirchen im Attergau (1,38 Prozent). MFG erhielt in Zell am Pettenfirst 10,73 Prozent der abgegebenen Stimmen. In der Stadt Vöcklabruck ist MFG auch bei der Gemeinderatswahl angetreten – und hat sich prompt ein Mandat geholt.

21.24 Uhr: Nun stehen auch die letzten Ergebnisse fest. Alle 52 Gemeinden sind ausgezählt!

Als einziger Kandidat erhält Matthias Hausleithner (ÖVP) bei der Bürgermeisterwahl 70,64 Prozent der Stimmen. Im Gemeinderat verliert die ÖVP ein Mandat (von 13 auf 12), die FPÖ zwei (von 6 auf 4). Die Grünen ziehen mit drei Mandaten neu in den Gemienderat ein.

In Regau verliert die ÖVP im Gemeinderat ein Mandat (von 15 auf 14), ebenso wie die FPÖ (von 9 auf 8). Die SPÖ bleibt bei vier Mandaten. Die Grünen holen sich zwei weitere Mandate (von 3 auf 5). Mit 49,4 Prozent der Stimmen muss sich der amtierende Bürgermeister Peter Harringer (ÖVP) einer Stichwahl stellen. Er tritt gegen Ursula Kreuzer (FPÖ) an. Auch Gerald Fehringer (SPÖ9 und Michael Reisecker (Grüne) hatten bei der Bürgermeisterwahl kandidiert.

In Seewalchen bleibt die ÖVP bei 13 Mandaten im Gemeinderat, die SPÖ bleibt bei sieben. Die FPÖ muss zwei Mandate (von 7 auf 5) an die Grünen (von 4 auf 6) abgeben. Mit 56,37 Prozent vermeidet Gerald Egger (ÖVP) eine Stichwahl und setzt sich gleich im ersten Wahlgang durch. Seine Herausforderer waren Jürgen Kirchberger (SPÖ) und Claudia Hauschildt-Buschberger (Grüne).

In Gampern gewinnt die ÖVP drei Mandate und hat nun 16 Sitze im Gemeinderat. Die FPÖ verliert zwei Mandate (von 4 auf 2), die Grünen ziehen mit vier, B!G mit drei Mandaten in den Gemeinderat ein. Die SPÖ, die mit acht Sitzen vertreten war, stellt sich nicht der Wahl.

21.10 Uhr: In Attnang-Puchheim kann Bürgermeister Peter Groiss (SPÖ) eine Stichwahl vermeiden. Er bekam 54,57 Prozent der Stimmen, obwohl er drei Gegenkandidaten hatte: Erika Fehringer (ÖVP), Mario Mayringer (FPÖ) und Stefan Bardeck (Grüne). Im Gemeinderat gewinnt die ÖVP ein Mandat (von 8 auf 9), die FPÖ verliert zwei Mandate (von 10 auf 8). Die SPÖ gewinnt ein Mandat (von 15 auf 16), die Grünen bleiben bei vier Mandaten.

In Oberndorf bei Schwanenstadt setzt sich Rupert Imlinger (ÖVP) mit 66,09 Prozent der Stimmen gegen Gerhard Mühlehner (FPÖ) durch. Die ÖVP verliert im Gemeinderat ein Mandat (von 10 auf 9) die FPÖ bleibt auf sechs Mandaten, die SPÖ gewinnt ein Mandat (von 3 auf 4).

Gabriele Aigenstuhler (SPÖ) gewinnt mit 69,69 Prozent der Stimmen gegen Anna Vitzthum (ÖVP) bei der Bürgermeisterwahl in Pfaffing. Im Gemeinderat bleibt die Mandatsverteilung gleich: 8 ÖVP, 11 SPÖ.

Kleine Sensation in Mondsee: Obwohl es sechs Bürgermeisterkandiaten gibt, kann der amtierende Bürgermeister Josef Wendtner (ÖVP) mit 50,5 Prozent der Stimmen eine Stichwahl vermeiden. Er war gegen Wolfgang Romauer (FPÖ), Christian Oberschmid (SPÖ), Franz Schwaighofer (SPÖ), Sabine Huemer (NEOS) und Jürgen Prasse (PULMO) angetreten. Im Gemeinderat gewinnt die ÖVP ein Mandat (von 11 auf 12), die FPÖ verliert eines (von 4 auf 3). Die SPÖ verliert ebenfalls ein Mandat (von 2 auf 1), die Grünen bleiben bei vier Mandaten, die NEOS ziehen mit zwei Mandaten neu in den Gemeinderat ein. Die PULMO verliert ein Mandat (von 4 auf 3).

In St. Lorenz setzt sich Andreas Hammerl (ÖVP) mit 71,55 Prozent der Stimmen als einiger Kandidat der Bürgermeisterwahl durch. Die ÖVP gewinnt im Gemeinderat drei Mandate (von 13 auf 16), die FPÖ verliert vier (von 7 auf 3) und die Grünen gewinnen zwei (von 4 auf 6). „Frischer Wind“, der mit einem Mandat im Gemeinderat vertreten war, trat nicht mehr zur Wahl an.

20.45 Uhr: In Attersee gibt es ebenfalls eine Stichwahl: Statt dem amtierenden Bürgermeister Walter Kastinger (SPÖ) trat Erwin Emhofer an, der 16,5 Prozent der Stimmen erhielt. Die Stichwahl wird aber zwischen Philip Weissenbrunner (ÖVP, 31,19 Prozent) und Rudolf Hemetsberger (Grüne, 34,9 Prozent) stattfinden. Auch Johannes Egger (NEOS) und Helga Sturm (PRO) waren im Rennen um den Bürgermeisterposten gewesen. Im Gemeinderat verlor die ÖVP ein Mandat (von 8 auf 7). Die SPÖ verlor fünf Mandate (von 8 auf 3). Die Grünen zogen mit sieben Mandaten und PRO mit zwei Manaten erstmals in dem Gemeinderat ein. Die NEOS traten an, kamen aber nicht ins Ortsparlament. Die FPÖ, die mit drei Mandaten im Gemeinderat vertreten war, trat nicht zur Wahl an.

Stichwahl auch in Ottnang: Der amtierende Bürgermeister Friedrich Neuhofer (ÖVP) erhielt 32,28 Prozent der Stimmen. Peter Helml (SPÖ) erhielt 34,95 Prozent. Auch Rudolf Kroiß (FPÖ, 18,39 Prozent), Michael Hörmandinger (Grüne, 11,36 Prozent) und Hubert Gumpinger (FR, 3,01 Prozent) waren im Rennen. Im Gemeinderat bleibt die ÖVP bei neun Mandaten, die SPÖ bei acht. Die FPö verliert ein Mandat (von 6 auf 5), die Grünen legen um ein Mandat zu (von 2 auf 3). Die FR schaffft den Einzug in den Gemeinderat nicht.

In Redlham setzte sich Bürgermeister Wolfgang Kaiß mit 67,41 Prozent gegen Bruno Samija (SPÖ) durch. Im Gemeinderat verliert die ÖVP zwei Mandate (von 12 auf 10). Die FPÖ legt ein Mandat zu (von 2 auf 3), ebenso wie die SPÖ (von 5 auf 6).

Johann Dittlbacher (ÖVP) erhielt in Tiefgraben 67,8 Prozent der Stimmen. Er setzt sich gegen Johann Maier (SPÖ) durch. Die ÖVP verliert im Gemeinderat zwei Mandate (von 15 auf 13), die FPÖ drei (von 6 auf 3). Die SPÖ bleibt bei vier Mandaten. Neu in den Gemeinderat ziehen die Grünen mit vier und die NEOS mit einem Mandat ein.

In Ungenach bekam Johann Hippmnair (ÖVP) als einziger Kandidat 75,32 Prozent der Stimmen bei der Bürgermeisterwahl. Die ÖVP bleibt bei elf Mandaten im Gemeinderat, die FPö verliert zwei Mandate (von 5 auf 3). SPÖ (von 1 auf 2) und Grüne (von 2 auf 3) gewinnen jeweils ein Mandat hinzu.

In Unterach fiel die Bürgermeisterwahl auf Georg Baumann (ÖVP) mit 59,86 Prozent. Sein Herausforderer war Engelbert Gnigler (SPÖ). Im Gemeinderat gehen zwei Mandate von der Spö (von 9 auf 7) zur ÖVP (von 10 auf 12).

20.20 Uhr: Aurach: Für den einzige Kandidaten, den amtierenden Bürgermeister Franz Gabeder, gab es bei der Wahl 75,7 Prozent der Stimmen. Im Gemeinderat gewinnt die ÖVP ein Mandat (von 7 auf 8), ebenso wie die SPÖ (von 6 auf 7). Die FPÖ verliert zwei Mandate (von 6 auf 4).

Eine Stichwahl gibt es in Frankenburg: Heinz Leprich, der amtierende SPÖ-Bürgermeister, erhielt 44,99 Prozent der Stimmen. Nobert Weber (ÖVP) bekam 37,55 Prozent und Sigrid Koberger (Grüne) 17,47 Prozent. Die ÖVP gewinnt im Gemeinderat fünf Mandate (von 6 auf 11), die SPö verliert zwei Sitze (von 12 auf 10) und die Grünen holen sich zwei weitere Mandate dazu (von 2 auf 4). Die FPÖ, die mit fünf Mandaten im Gemeinderat war, trat nicht mehr zur Wahl an.

In Rüstorf trat Pauline Sterrer (ÖVP) nicht mehr zur Wahl an. Ihr Nachfolger Georg Seethaler war der einige Kandidat und erhielt 77,53 Prozent der Stimmen. Im Gemeinderat bleibt die ÖVP bei neun Mandaten, die FPÖ (von 6 auf 4) muss zwei Mandate an die SPÖ (von 4 auf 6) abgeben.

In Schörfling folgt Gerhard Gründl seinem Vater als Bürgermeister nach. Der SPÖ-Kandidat konnte sich mit 64,49 Prozent der Stimmen gegen Thomas Hintermaier (ÖVP) und Brigitte Klein (FPÖ) durchsetzen. Die ÖVP verliert im Gemeinderat ein Mandat (von 7 auf 6), ebenso wie die FPÖ (von 5 auf 4). Jeweils ein Mandat holen sich die SPÖ (von 10 auf 11) und die Grünen (von 3 auf 4).

Auch in St. Georgen im Attergau vermeidet Bürgermeister Ferdinand Aigner eine Stichwahl. Er erhielt 63,75 Prozent der Stimmen. Er musste sich gegen Franz Baumann (FPÖ), Maximilian Dollberger (SPÖ) und Martin Plackner (Grüne) behaupten. Im Gemeinderat bleibt die ÖVP bei 13 Mandaten. Die FPö verliert vier Mandate (von 8 auf 4), die SPÖ legt ein Mandat zu (von 2 auf 3) und die Grünen sogar drei Mandate (von 2 auf 5).

In Timelkam setzt sich Joahnn Kirchberger (SPÖ) mit 57,75 Prozent der Stimmen gegen Petra Kastinger (ÖVP) durch. Im Gemeinderat kann die SPÖ ein Mandat zulegen (von 13 auf 14), wie auch die ÖVP (von 11 auf 12). Die Grünen bekommen zwei Mandate mehr (von 2 auf 4), die NEOS ziehen mit einem Mandat in den Gemeinderat ein. Die FPÖ, die fünf Sitze im Ortsparlament hatte, trat nicht mehr zur Wahl an.

19.56 Uhr: In der Bezirkshauptstadt Vöcklabruck verliert die ÖPV fünf Mandate bei der Gemeinderatswahl (von 18 auf 13). Die FPÖ verliert drei Mandate (von 7 auf 4), die SPÖ gewinnt fünf Mandate (von 6 auf 11), die Grünen bleiben bei vier Mandaten. Neu in den Gemeinderat ziehen die NEOS mit zwei und MFG mit einem Mandat ein.

In Atzbach holt sich der amtierende Bürgermeister Berthold Reiter (ÖVP) 58,82 Prozent der Stimmen. Er war gegen Martina Huber (FPÖ) angetreten. Ein Mandat im Gemeinderat wandert von der ÖVP (von 9 auf 8) zur FPÖ (von 4 auf 5).

Peter Zieher (ÖVP) setzt sich in Frankenmarkt mit 78,02 Prozent der Stimmen gegen Johann Pirklbauer (FPÖ) durch. Die ÖVP gewinnt im Gemeinderat drei Mandate (von 11 auf 14). Die FPÖ verliert zwei Mandate (von 6 auf 4), die SPÖ bleibt bei fünf Mandaten und die BLF verliert ein Mandat (von 3 auf 2).

In Innerschwand gibt es einen Bürgermeisterwechsel, weil Alois Daxinger nicht mehr antrat. Hans-Peter Pachler (ÖVP) gewinnt gegen Christian Mayr (SPÖ) mit 13,42 Prozent der Stimmen. Im Gemeinderat holt sich die ÖVP zwei Mandate mehr (von 9 auf 11), die FPÖ bleibt bei zwei Mandaten, die SPÖ (bisher zwei Mandate) trat nicht mehr zur Wahl an.

In Schwanenstadt wird es eine Stichwahl geben. Doris Staudinger ging als Nachfolgerin ihres Vaters, dem amtierenden Bürgermeister Karl Staudinger, als ÖVP-Kandidatin ins Rennen. Sie erhielt 43,4 Prozent der Stimmen. Auf Franz Hochhauser entfielen 22,85 Prozent, Bettina Penninger-Seidl erhielt 21,82 Prozent und Karl Vesely 11,92 Prozent. Im Gemeinderat verliert die ÖVP ein Mandat (von 11 auf 10), die FPÖ bleibt bei sechs Mandaten, die SPÖ bei fünf. Die Pum holt sich ein weiteres Mandat (von 3 auf 4).

19.37 Uhr: In Desselbrunn hört Bürgermeisterin Ulrike Hille (ÖVP) auf. Statt ihr trat Michael Hochleitner (ÖVP) an, der sich mit 55,68 Prozent gegen Franz Schobesberger (FPÖ) und Manuel Kreuzer (SPÖ) gleich im ersten Wahlgang durchsetzen konnte. Die ÖVP gewinnt im Gemeinderat zwei Mandate (von 8 auf 10), die FPÖ verliert ein Mandat (von 4 auf 3), die SPÖ ebenfalls (von 7 auf 6).

In Lenzing wird es eine Stichwahl zwischen Vogtenhuber und Zauner geben: Der amtierende Bürgermeister Rudolf Vogtenhuber (SPÖ) erhielt 49,85 Prozent der Stimmen, seine Herausforderer waren Josef Zauner (FPÖ), Engelberg Bösze (ÖVP) und Markus Ratzenböck (Grüne). Die SPÖ muss im Gemeinderat vier Mandate abgeben (von 18 auf 14), die FPÖ verliert ein Mandat (von 8 auf 7), die ÖVP bleibt bei fünf Mandaten. Gleich mit fünf Mandaten ziehen die Grünen in den Gemeinderat ein.

In Pöndorf setzt sich Johann Zieher (ÖVP) gegen Gerhard Mayer (SPÖ) mit 66,37 Prozent der Stimmen durch. Die ÖVP legt zwei Mandate im Gemeinderat zu (von 12 auf 14). Die FPÖ verliert zwei Mandate (von 7 auf 5), die SPÖ bleibt bei sechs Mandaten.

Christian Mader (ÖVP) erhält als einiger Bürgermeister-Kandidat in Schlatt 74,94 Prozent der Stimmen. Im Gemeinderat verliert die ÖVP ein Mandat (von 12 auf 11). Die FPÖ bleibt bei vier Mandaten, die SPÖ legt eines zu (von 3 auf 4).

Johann Stockinger (ÖVP) kann in Zell am Pettenfirst gegen Herausforderer Franz Gradinger (FPÖ) 85,98 Prozent der Stimmen einfahren. Die ÖVP gewinnt im Gemeinderat ein Mandat (von 7 auf 8). Die FPÖ bleibt bei zwei Mandaten. Die Grünen gewinnen ein Mandat (von 2 auf 3). Die SPÖ, die mit zwei Mandaten im Gemeinderat war, trat zur Wahl nicht mehr an.

19.02 Uhr: Mit 85,87 Prozent der Stimmen wurde Johann Öhlinger (ÖVP) als Bürgermeister in Niederthalheim bestätigt. Er konnte sich gegen seinen Herausforderer Hubert Vogl (PIRAT) durchsetzen.

In Straß wurde Thomas Mayrhofer (ÖVP) mit 74,61 Prozent der Stimmen bestätigt. Er setzt sich gegen Günter Asen (SPÖ) durch.

Eine kleine Sensation gibt es in der Bezirkshauptstadt Vöcklabruck: Die amtierende Bürgermeistern Elisabeth Kölblinger (ÖVP) erhielt 34,57 Prozent der Stimmen, ihr Herausforderer Peter Schobesberger von der SPÖ sogar 35,84 Prozent der Stimmen. Auf David Binder (FPÖ) entfielen 11.54 Prozent, Sonja Pickhardt-Kröpfel (Grüne) 13,06 und Gerald Heinke (NEOS) 4,98 Prozent. Es gibt somit eine Stichwahl.

18.42 Uhr: In Gampern wurde Bürgermeister Jürgen Lachinger (ÖVP) mit 89,12 Prozent der Stimmen bestätigt. Seine Herausforderin war Astrid Benedukt von der FPÖ.

In Vöcklamarkt bleibt Alois Six (ÖVP) Bürgermeister. Er erhielt 59,79 Prozent der Stimmen. Seine Herausforderer waren Eva Striedinger (FPÖ) und Richard Bracher (SPÖ). Im Gemeinderat verliert die ÖVP zwei Mandate, die FPÖ ein Mandat, die SPÖ kann ein Mandat zulegen, die Grünen sogar zwei. Neue Sitzverteilung: 15 ÖVP, 6 FPÖ, 6 SPÖ, 4 Grüne.

In Oberwang verliert die ÖVP bei der Gemeinderatswahl ein Mandat (von 13 auf 12), die FPÖ muss zwei Mandate abgeben (von 6 auf 4). Die Grünen ziehen mit drei Mandaten erstmals ins Ortsparlament ein.

In Pilsbach geht ein Mandat von der ÖVP auf die SPÖ. Die neue Sitzverteilung im Gemeinderat lautet: 8 ÖVP, 5 SPÖ. Bei der Bürgermeisterwahl setzt sich der amtierende Ortschef Alois Gruber (ÖVP) gegen seinen Herausforderer Karl Fischthaller (SPÖ) mit 55,77 Prozent durch.

In Wolfsegg bleibt die ÖVP bei elf Mandaten im Gemeinderat: Die FPÖ legt um ein Mandat zu (von 2 auf 3), die SPÖ verliert ein Mandat (von 6 auf 5). Bürgermeisterin Barbara Schwarz (ÖVP) setzt sich mit 67,24 Prozent gegen Günther Seiringer (FPÖ) und Nicole Karl (SPÖ) durch.

18.22 Uhr: Weiter geht`s: In Ampflwang bleibt der Bürgermeistersessel in SPÖ-Hand: Christian Kienast, Nachfolger der amtierenden Ortschefin Monika Pachinger, kann sich gegen Dominik Möslinger (ÖVP) mit 74,02 Prozent der Stimmen durchsetzen.

In Nußdorf am Attersee bleibt Josef Mayrhauser (ÖVP) im Bürgermeistersessel. Er erhält 70,81 Prozent, sein Gegner Alois Reyer (FPÖ) 29,19 Prozent der Stimmen. Im Gemeinderat holt sich die ÖVP ein Mandat von der FPÖ. Die Mandatsverteilung lautet nun: 10 ÖVP; 3 FPÖ.

In Weißenkirchen bleibt Josef Meinhart (ÖVP) Ortschef. Der gewann gegen Herausforderer Johann Kalleitner (FPÖ) mit 67,34 Prozent der Stimmen. Im Gemeinderat übernimmt die FPÖ das Mandat der SPÖ, die nicht mehr zur Wahl antrat. Die Sitzverteilung heißt demnach: 9 ÖPV und 4 FPÖ.

In Weyregg gibt es eine Besonderheit: Hier stand schon vorher fest, dass der neue Bürgermeister auch einer anderen Partei angehören wird. Bürgermeister Klaus Gerzer (SPÖ) trat nicht mehr an, einziger Kandidat für den Ortschefposten war Michael Stur (ÖVP). Er hat sich mit 77,15 Prozent der Stimmen auch deutlich gewählt. Im Gemeinderat kann die ÖVP drei Mandate dazu gewinnen (von 7 auf 10). Die Grünen ziehen mit zwei Mandaten, die LFW mit sieben Mandaten ein. Die bisher im Gemeinderat vertretenen Parteien FPÖ (4), SPÖ (5) und WBF (3) traten nicht mehr an.

17.56 Uhr: In Ungenach muss die FPÖ zwei Mandate abgeben, SPÖ und Grüne profitieren davon: Das Ergebnis der Gemeinderatswahl im Detail: Die ÖVP bleibt bei elf Mandaten, die FPÖ verliert zwei Mandate (von 5 auf 3), die SPÖ legt um ein Mandat zu (von 1 auf 2) und die Grünen ebenso (von 2 auf 3).

Auch in Ampflwang verliert die FPÖ leicht, und zwar ein Mandat, das die SPÖ zulegen kann. Das neue Sitzverhältnis im Gemeinderat: 7 Mandate ÖVP (wie bisher), 4 (statt 5) Mandate FPÖ und 14 (statt 13) die SPÖ. Sie behält somit ihre absolute Mehrheit.

17.49 Uhr: Bei den Ergebnissen der Landtagswahl im Bezirk Vöcklabruck ist bereits ein kleiner Trend zu erkennen (23 von 52 Gemeinden wurden hier bereits ausgezählt). Die ÖVP gewinnt leicht, die FPÖ fährt Verluste ein. Die SPÖ kann leicht zulegen, die Grünen gewinnen dazu und die MFG bekommt im Vergleich zu den NEOS deutlich mehr Stimmen. Hier die derzeitige Prozentverteilung: 42,34 Prozent ÖVP, 19,92 Prozent FPÖ, 13,68 Prozent SPÖ, 12,35 Prozent Grüne, 4,16 Prozent NEOS und 6,44 Prozent MFG.

17.43 Uhr: In Steinbach am Attersee steht fest: Nicole Eder (ÖVP) wurde mit 81-96 Prozent der Stimmen als Bürgermeisterin bestätigt. Sie war die einzige Kandidatin, die zur Wahl angetreten war.

In Oberhofen am Irrsee verliert die ÖVP ein Mandat (von 12 auf 11) im Gemeinderat. Die FPÖ verliert ebenso (von 4 auf 3) und die SPÖ erleidet das gleiche Schicksal (von 3 auf 2). Die drei freigewordenen Mandate holen sich die Grünen, die somit mit drei Mandaten erstmals in den Gemeinderat einziehen. Bürgermeisterin Elisabeth Höllwarth-Kaiser (ÖVP) konnte sich mit 84,16 Prozent gegen ihren Herausforderer Andreas Bachleitner (FPÖ) durchsetzen. Gleiches gilt für Anton Hüttmayr (ÖVP) in Puchkirchen am Trattberg: Auch er konnte sich gegen seinen FPÖ-Herausforderer Simon Haas behaupten. Hüttmayr erhielt 75,9 Prozent der abgegebenen Stimmen.

17.26 Uhr: Die Gemeinderatswahl-Ergebnisse aus Neukirchen an der Vöcklabruck stehen fest: Die ÖVP erhielt 51,67 Prozent der Stimmen und verliert ein Mandat im Gemeinderat (von 14 auf 13). Auch die FPÖ verliert ein Mandat (von 5 auf 4), die SPÖ sogar zwei Mandate (von 6 auf 4). Die Grünen ziehen hingegen mit vier Mandaten und 16,94 Prozent der Stimmen neu ins Ortsparlament ein. Bei der Bürgermeisterwahl setzt sich die amtierende Bürgermeisterin Adelheid Fellinger (ÖVP) gegen ihren Herausforderer Georg Wagner (Grüne) mit 78,28 Prozent der Stimmen durch.

In Puchkirchen am Trattberg erhielt die ÖVP 76,62 Prozent der Stimmen und gewinnt ein Mandat hinzu (von 9 auf 10). Die FPÖ verlieht ein Mandat (von 4 auf 3).

17.02 Uhr: Auch in Steinbach am Attersee steht das Ergebnis der Gemeinderatswahl fest: Die ÖVP bleibt bei acht Mandaten im Gemeinderat, die Grünen holen sich drei Mandate der SPÖ, die nicht zur Wahl antrat, dazu und hat nun fünf Sitze im Ortsparlament.

16.58 Uhr: In Fornach erhält die ÖVP 78,51 Prozent und somit ein weiteres Mandat im Gemeinderat (von 9 auf 10). Die FPÖ behält seine drei Mandate. Die SPÖ, die zuvor ein Mandat im Ortsparlament hatte, trat nicht zur Gemeinderatswahl an. Bürgermeister Hubert Neuwirth (ÖVP) wurde als einziger Kandidat mit 85,04 Prozent der Stimmen bestätigt. In Manning trat als einzige Partei die ÖVP zur Gemeinderatswahl an, sie erhielt 100 Prozent der abgegebenen Stimmen. In Zell am Moos bleibt alles wie gehabt: Die ÖVP bleibt bei 13 Mandaten im Gemeinderat, die FPÖ sowie die SPÖ bei jeweils 3. Günther Pfarl (ÖVP) folgt Johann Wiesinger (ÖVP) als Bürgermeister nach, er erhielt 89,8 Prozent der Stimmen.

16.51 Uhr: Auch in Manning steht das Gemeindeoberhaupt fest: Der einzige Kandidat Gerhard Gründlinger (ÖVP) wurde mit 95,12 Prozent der Stimmen bestätigt. In Pitzenberg erhielt Franz Haghofer (ÖVP) 83,71 Prozent der Stimmen.

16.40 Uhr: Bei der Landtagswahl wurden im Bezirk Vöcklabruck bereits zwölf Gemeinden ausgezählt. Auch hier der Trend Richtung ÖVP: Sie hält derzeit bei 41.91 Prozent der bereits ausgezählten Stimmen (ein Plus von 2,2 Prozentpunkten gegenüber 2015). Auf die FPÖ entfallen derzeit 19,96 Prozent (-10,38 Prozentpunkte), auf die SPÖ 16,43 Prozent. Die Grünen erhielten demnach 10,94 Prozent, die NEOS 3,87 Prozent und MFG 5,76 Prozent.

16.21 Uhr: Fünfte Gemeinde von 52 ausgezählt: In Pühret bekommt die ÖVP (54,95 Prozent) zwei Mandate hinzu (von 6 auf 8). Die FPÖ (von 3 auf 2) und SPÖ (von 4 auf 3) verlieren jeweils ein Mandat im Gemeinderat. Der einzige Bürgermeister-Kandidat Johann Schlachter (ÖVP) erhielt 87,50 Prozent der Stimmen.

16.20 Uhr: Auch in Redleiten steht der Bürgermeister fest: Michael Altmann (ÖVP) konnte sich mit 63,72 Prozent der Stimmen gegen Claudia Past (36,28 Prozent) durchsetzen.

16.10 Uhr: Vier von 52 Gemeinden im Bezirk Vöcklabruck wurden bereits ausgezählt. In Berg im Attergau erhielt die ÖVP 74,62 Prozent der Stimmen und behält somit zehn Mandate im Gemeinderat. Die FPÖ (15,62 Prozent) bleibt bei zwei Mandaten, die SPÖ (9,76 Prozent) bei einem Mandat. In Pitzenberg erhielt die ÖVP 48,23 Prozent und ein weiteres Mandat (von 6 auf 7). Die FPÖ verliert mit 17,71 Prozent ein Mandat im Gemeinderat (von 3 auf 2). Die SPÖ verliert zwei Mandate (von 4 auf 2). Die Grünen ziehen mit zwei Mandaten erstmals in den Gemeinderat ein. In Redleiten bleibt die ÖVP bei sieben, die SPÖ bei sechs Mandaten im Gemeinderat. Auch in Rutzenham bleibt die Mandatsverteilung im Gemeinderat wie gehabt: Die ÖVP bleibt bei fünf, die FPÖ bei zwei und die BLR auch bei zwei Mandaten.

In Berg und Rutzenham ist auch die Bürgermeisterwahl bereits ausgezählt: Die einigen Kandidaten Ernst Pachler (ÖVP, Berg) und Anton Helmberger (Rutzenham, ÖVP) wurden in ihrer Funktion bestätigt.

Die ersten vorläufigen nichtamtlichen Ergebnisse wird es ab 16 Uhr geben, am späten Abend dürften auch alle Briefwahlstimmen ausgezählt sein. Wir werden laufend berichten!

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