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VÖCKLABRUCK. In der Bezirkshauptstadt Vöcklabruck werden pro Woche 1.000 Kilo Abfall aus den öffentlichen Mülleimern entsorgt. Von der Bevölkerung weitgehend unbemerkt werden die 300 Abfalleimer regelmäßig vor der Überfüllung bewahrt. 

Bürgermeister Peter Schobesberger mit einem Mitarbeiter des Bauhofes vor den in einer Woche gesammelten Abfallmengen (Foto: Stadtamt)

Bei einer Analyse der entsorgten Materialien gibt es eine überraschende Erkenntnis: „Über die Hälfte sind Flaschen und Dosen, welche wir als Restmüll entsorgen müssen und damit die Wertstoffe vernichten. Das ist nicht nur eine umwelttechnische Katastrophe, sondern kostet die Bürger der Stadt tausende Euros an Entsorgungsgebühren. Auch bei unseren Flurreinigungen stellte sich ein überwältigender Anteil an Pfand fähigem Material heraus, das in den Wiesen und Wäldern der Stadt landet, anstatt wiederverwendet zu werden. Ein ordentliches Pfandsystem ist das Gebot der Stunde. Der Status Quo ist Steinzeit“, so Vöcklabrucks Bürgermeister Peter Schobesberger.


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