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VÖCKLABRUCK. Zum Weltfrauentag am 8. März wurden von der SPÖ in der Bezirkshauptstadt Nelken als symbolisches Zeichen verteilt. Vor allem auch in der Krise, sind es die Frauen, die alles stemmen und sie tun das unsichtbar. Erneut sind Belastungen und auch finanzielle Risiken ungleich verteilt.

Die SPÖ Frauen, die Vöcklabrucker Stadtpartei mit Bürgermeister Peter Schobesberger und die Bezirkspartei verteilten zum Weltfrauentag Nelken als symbolisches Zeichen. (Foto: SPÖ)

Es ist die unbezahlte oder schlecht bezahlte Arbeit von Frauen, die die Menschen durch diese Krise trägt und als Selbstverständlichkeit betrachtet wird, so die SPÖ. Die ohnehin bereits schlechte Situation der meisten Frauen habe sich noch einmal enorm verschlechtert, etwa durch vermehrte Betreuungspflichten, steigende häusliche Gewalt und erschwerte Arbeitsbedingungen und Arbeitslosigkeit. Den Systemerhalterinnen werde zwar applaudiert, doch an den niedrigen Einkommen ändere sich nichts.

100 Jahre nachdem die Frauen in Österreich erstmals für ihre Rechte auf die Straßen gegangen waren, sind immer noch nicht alle Forderungen für eine gerechte Gesellschaft erreicht, so die SPÖ in einer Aussendung: Für gleichen Lohn für gleiche Arbeit werde noch heute gekämpft.

Frauen verdienen für die gleiche Arbeit immer noch rund 20 Prozent weniger als Männer. Die Pensionsschere liegt sogar bei rund 40 Prozent. Zudem liegt Oberösterreich im Bundesländervergleich bei den Kinderbetreuungsplätzen auf letztem Platz und erschwert somit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zusätzlich. Die SPÖ fordert konkrete Maßnahmen, um eine gerechtere Gesellschaft zu erreichen: kostenlose, ganztägige und ganzjährige Kinderbetreuung, ein gewaltfreies Leben für alle sowie gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit.


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