TIMELKAM. Auf Initiative des im Bezirk jüngsten Grünen Gemeindevorstandes Lukas Eder beantragen die Timelkamer Grünen die Einrichtung eines gemeindeeigenen Sozial- und Härtefallfonds für die Bürger.

Ziel ist es, Timelkamer Bürger damit in Zukunft möglichst unbürokratisch Hilfe anbieten zu können, wenn diese in finanzielle Notlagen geraten. Der junge Gemeindevorstand begründet die Notwendigkeit dieser Unterstützungsleistung damit, dass mittlerweile 17,5 Prozent bzw. rund 1,5 Millionen Menschen der österreichischen Bevölkerung als armuts- oder ausgrenzungsgefährdet gelten. Aber auch aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen zeigen deutlich, wie rasch sich die finanzielle Situation für Familien und auch Einzelpersonen nachteilig verändern kann.
In seinen Recherchen hat sich der ausgebildete Sozialarbeiter bereits mit unterschiedlichen Modellen vertraut gemacht, wie ein derartiger Fonds gestaltet und finanziert werden kann. Sofern sich für das Vorhaben eine Mehrheit in der Gemeinderatssitzung am 24. März findet, soll die konkrete Ausarbeitung für ein „Timelkamer Modell“ aus seiner Sicht gemeinsam mit den anderen Fraktionen im Sozialausschuss erfolgen.


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