Auch im Mondseeland bietet die Bio-Heumilchstraße mehr als Käse
ZELL/M./MONDSEE. Bereits vor acht Jahren haben sich fünf Heumilch-Pioniere in der Bio-Heu-Region Trumer Seenland zusammengetan, um gegen eine Industrialisierung der Landwirtschaft und der Milchverarbeitung anzutreten.

Durch ein kräftiges Lebenszeichen wollten sie zur Wertschätzung der regionalen, handwerklich hergestellten Lebensmittel beitragen. Dazu ist auch die Heuausstellung „Auf‘gheigt, zaum‘gheigt, ei‘gheigt“ auf verschiedenen Veranstaltungen zu sehen.
Alte Tradition – junge Generation
Inzwischen hat auf den Höfen die eine junge Generation die Verantwortung übernommen und will nicht nur die traditionelle Heuwirtschaft erhalten, sondern weiterhin verschiedenste Spezialitäten wie Bergkäse, Joghurt, Butter und Schulmilch erzeugen und das Projekt Bio-Heumilch-straße weiterentwickeln. Heukönigin Leonie freut sich, dass die Bio-Heu-Region einerseits das 25 Jahr Jubiläum feiern kann und anderseits junge Mitglieder die Initiative ergreifen, damit man auch in Zukunft entlang der Bio-Heumilchstraße bei Käsereien und Schulmilchbauern über die Schulter schauen und Spezialitäten verkosten kann (www.bioheuregion.at).
Das Angebot richtet sich an alle, die mehr über die Geschichte eines Produktes und die Menschen, die dahinter stehen, wissen wollen, allerdings ist Voranmeldung notwendig. Die Adressen: Nikis Mili, Hallwang, 0660/4949485, unterholzer@gmx.at; Käserei Höflmaier, Lochen am See, 07747/5221, www.höflmaier.at; Mattigtaler Käse, Seekirchen, 06212/7128, www.mattigtaler.at; Schaukäserei Hingerer, Zell am Moos, 0664/9449517 biohof-hingerer@gmx.at; Mondsee Biomilch, St. Lorenz, 0664/1232938, www.mondsee-biomilch.at
Die Bio-Heu-Region Trumers Seenland ist ein Gemeinschaftsprojekt von 300 Bio-Heubauern aus dem Mondseeland, dem Mattigtal und dem Salzburger Seenland, um die Biolandwirtschaft zu fördern, die traditionelle Heuwirtschaft zu erhalten und das Gebiet zu einer Bioregion zu entwickeln.


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