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VÖCKLABRUCK. Die Grünen drängen auf die Umsetzung einer der von der Firma „Trafility“ erarbeiteten Varianten für eine bessere Verkehrsführung in der Innenstadt. 

Die Grünen setzen sich für eine saisonale Fußgängerzone am Stadtplatz ein. (Foto: Thomas Koller/Grüne)

„Es gab viele Diskussionen. Den Status-Quo will niemand. Eine Einigung der Fraktionen und ein Beschluss des Gemeinderates sind daher überfällig“, betont Umwelt- und Mobilitätsstadträtin Sonja Pickhardt-Kröpfel. Die Grünen bleiben bei ihrer Forderung nach einer Fußgängerzone am Stadtplatz. Täglich würden 3.000 Pkw über den Stadtplatz fahren, zwei Drittel davon nutzen ihn als Durchzugsstraße.

Ein Lösungsvorschlag der Experten von Trafility wäre die Wiedereinführung einer Fußgängerzone am oberen Stadtplatz in der warmen Jahreszeit mit Begleitmaßnahmen für die Hinterstadt und Parkplätzen im unteren Teil. „Diese Kompromisslösung verhindert den Durchzugsverkehr in den FUZO-Zeiten und verbessert die Aufenthaltsqualität am Stadtplatz massiv. Das Zentrum wird damit wieder attraktiver, wovon die Wirtschaftstreibenden profitieren. Viele Städte machen Fußgängerzonen oder weiten diese aus. Vöcklabruck sollte sich diesem Trend nicht verschließen“, so Pickhardt-Kröpfel.

Radverkehr, Klimaschutz, Railjet-Halt

Die Verkehrslösung für die Innenstadt war eines der Themen der Klausur der Grünen am vergangenen Wochenende. Intensiv wurden Hauptradrouten und die erforderlichen Maßnahmen dazu diskutiert. Im Klimaschutz wollen die Grünen einen Turbo beim Energiesparen durch Umstellung auf LED-Beleuchtung, weitere PV-Anlagen und vermehrte Baumpflanzungen. Beim Bahnhof drängen die Grünen neben dem Erhalten des Railjet-Halts auf eine Erweiterung des Parkplatzangebotes und verbesserte Taktanschlüsse mit Mikro-ÖV-Angeboten. Für ausreichende Kinderbetreuungsangebote brauche es angesichts weiterer größerer Wohnbauten eine vorausschauende Planung. Grundsätzlich wünschen sich die Grünen, dass die Stadt im Wohnbau mehr steuert und alles unternimmt, um leistbaren Wohnraum zu schaffen. „Wir kämpfen dafür, dass Vöcklabruck lebenswert bleibt und die Politik soziale Verantwortung wahrnimmt“, so Pickhardt-Kröpfel.


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