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Leserartikel Katharina Kühn, 23.08.2023 17:04

ATTNANG-PUCHHEIM. Die Industrielehre Prozesstechnik gibt es seit wenigen Jahren und seitdem vorwiegend in technischeren Branchen. Das möchte Spitz nun ändern und bietet ab dem heurigen Herbst die Trendausbildung auch in der Lebensmittelindustrie an.

Fertigung bei Spitz (Foto: Himmelbauer)
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Mit der Einführung des neuen Lehrberufs Prozesstechnik möchte das Familienunternehmen einen weiteren, wegweisenden Schritt in der Lebensmittelindustrie gehen. Die Ausbildung zum Prozesstechniker soll dabei Großteils im Betrieb stattfinden. Als breit aufgestellter Lehrbetrieb mit modernsten Produktionsanlagen, einer Rundum-Infrastruktur und umfassenden Expertise der Mitarbeitenden ist Spitz dafür ideal ausgestattet. Interessierte können sich dafür jederzeit bewerben.

Industrie der Zukunft

Das Berufsprofil von Prozesstechnikern ist vielseitig wie herausfordernd. Der Fokus liegt noch stärker auf der Produktion und den Prozessabläufen als beim Lehrberuf Lebensmitteltechniker. Nach Absolvierung der dreieinhalbjährigen Ausbildung gehören unter anderem die Bedienung der Anlagen, deren Rüsten sowie Warten, die Durchführung von Prozesskontrollen und das Beheben von Störungen zum Verantwortungsbereich.

Digitalisierung gewinnt an Relevanz

„Das Thema Digitalisierung und Automatisierung in der Industrietechnologie hat in den letzten Jahren stark an Fahrt aufgenommen. Maßgeblich dafür war unter anderem der steigende Anspruch an Lebensmittelsicherheit, neue Verpackungstechnologien und alternative Produktkonzepte mit natürlichen bzw. pflanzlichen Bestandteilen“, erklärt Martin Forster, CTO bei Spitz und fügt hinzu: „Anlagen werden immer moderner und so wird auch im Lebensmittelbereich technischer Hintergrund bei Mitarbeitenden der Produktion extrem wichtig.“

Gute Aufstiegschancen

Spitz bietet seinen Lehrlingen nicht nur eine hochqualitative Ausbildung, sondern auch beste Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten in allen Bereichen der Lebensmittelproduktion. Bereits während der Lehrzeit werden attraktive Benefits und Prämien angeboten. Zudem gibt es nach Lehrabschluss weiterhin ein fachliches und vor allem persönliches Weiterbildungsangebot, mit dem Fachkräfte einen umfassenden Karriereweg bis zur obersten Führung gehen können.

Martin Forster als Geschäftsführer für Produktion und Technik ist dabei das Vorzeigebeispiel. „Wir sind überzeugt, dass die besten Fach- und Führungskräfte in der Produktion jene sind, die selbst in diesem Bereich arbeiten und in diesem gewachsen sind. Als Anlagenfahrer zu beginnen, anschließend vom Linienverantwortlichen zum Schichtführer aufzusteigen - und es durch Zusatzausbildungen bis zum Bereichsmeister, Produktionsleiter und schließlich Mitglied des Managementteams zu schaffen, ist ein möglicher Entwicklungsweg, den wir unseren Mitarbeitenden in der Produktion bieten“, so Forster, der auf eine ähnliche Karriere zurückblickt. Vergleichbare Möglichkeiten können für Spezialisten anderer operativer Bereiche, wie der Produktionsplanung oder der Produktionstechnik, o.ä. gezeichnet werden.

Investition in die Zukunft

Der Lehrberuf Prozesstechnik soll nicht nur neue, ambitionierte Nachwuchstalente begeistern, sondern auch eine Investition in die Zukunft der Lebensmittelindustrie sein. „Neben der Qualität ist die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit unserer Produkte ein ebenso großes Anliegen. Dafür investieren wir nicht nur laufend in hochmoderne Technik, sondern vor allem unsere Mitarbeitenden. Ihr Know-how und Engagement sind maßgeblich für unseren langjährigen Erfolg. Die Ausbildung spielt daher eine wesentliche Rolle. Dass wir mit der Lehre zur Prozesstechnikerin, zum Prozesstechniker nicht nur intern, sondern in der Branche einen Beitrag leisten können, freut uns besonders“, erklärt Forster.


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