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VÖCKLABRUCK. Am Stadtplatz wurde von Dominic Fellinger, ehemaliges Vorstandsmitglied des Stadtmarktetings und selbst Händler, eine Umfrage unter Gastronomen und Händlern bezüglich der Sommer-Fuzo gemacht.

 (Foto: Tom Leitner)
(Foto: Tom Leitner)

„Eigentlich sollte ja die FUZO dazu dienen ein „angenehmeres“ Verweilen in den Schanigärten zu ermöglichen. So wird es auch von manchen politischen Parteien argumentiert. Leider ist das ein Irrtum - sechs von acht Gastronomen wünschen sich eine 24 Stunden Begegnungszone. Bei den zwei übrigen Betrieben handelt es sich um das Kebapgeschäft (Antalya) der nächstes Jahr in Pension geht und um die Eisdiele (nur im Sommer geöffnet)“, erklärt Fellinger die Ergebnisse seiner Umfrage.„Sechs der acht Gastronomen haben einen massiven Umsatz bzw. Frequenzrückgang, wenn der Stadtplatz für den Verkehr geschlossen ist. Dies können sie mit Umsätzen in den EDV-Kassen deutlich vorweisen. Die irrtümliche Meinung die immer wieder von politischen Vertretern vorgebracht wird, dass die Mehrheit der Vöcklabrucker Gäste und Kunden sich eine FUZO speziell für die Gastro wünscht entspricht demnach belegbar nicht der Wahrheit - ansonsten wäre kein so spürbarer Frequenzrückgang zu verzeichnen. Weiters wurde immer wieder von Gastronomen erwähnt, dass es für die speziellen Gäste, welche sich Ruhe und Natur wünschen, tolle Lokale im Stadtpark bzw. im Arkadenhof gibt“, so Fellinger.Unter 19 befragten Händlern, war einer dabei der gerne den ganzen Stadtplatz ganzjährig als Fußgängerzone hätte. Ein Geschäft wollte sich der Stimme enthalten. „Alle anderen 17 Händler haben erhebliche Umsatzeinbußen“, berichtet Fellinger.“Abschließend möchte ich festhalten, dass jeder Händler, der für eine Begegnungszone stimmte und ich denke auch jeder Gast bzw. Kunde der sich eine Begegnungszone wünscht, hätte gerne eine ordentlich gestaltete, die Zonen für Halten erlaubt - Parken verboten und Behinderten-Parkplätze inkludiert! Weiters wäre sicher sehr wichtig, dass Autos angehalten werden, wirklich langsam durch die Stadt zu fahren.“


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