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VÖCKLABRUCK. Am 11. Mai geht mit dem Pferdemarkt heuer wieder diese Traditionsveranstaltung über die Bühne. Die Stadt steuert Sachleistungen bei, Sponsoren werden noch gesucht. Dazu und über weitere stadtaktuelle Themen sprach Tips mit Bürgermeister Peter Schobesberger (SPÖ).

Vöcklabrucks Bürgermeister Peter Schobesberger (SPÖ) (Foto: Erich Steinwendner)
  1 / 2   Vöcklabrucks Bürgermeister Peter Schobesberger (SPÖ) (Foto: Erich Steinwendner)

Tips: Der Pferdemarkt belastet die Stadt finanziell nicht direkt. Wie ist die Finanzlage generell?

Bürgermeister Peter Schobesberger: Der Pferdemarkt ist unabhänging von den Finanzen der Stadt zu sehen. Die Bevölkerung freut sich darauf. Es wird ein Gewinnspiel geben, bei dem ich und ein Pony auf die Waage kommen. Wer mit der Gewichtsschätzung am nächsten dran ist, der bekommt das Pferd, das natürlich auch abgelöst werden kann. Der Pferdemarkt sucht jedenfalls noch Unterstützer. In punkto Finanzen müssen Rücklagen aufgebraucht werden, um beispielsweise den Kindergartenbau zu finanzieren. Gerade die Kinderbetreuung und die Bildung liegen mir sehr am Herzen. Hier wird auch viel getan.

Tips: Sprechen wir über weitere Projekt in der Bezirksstadt.

Bürgermeister Schobesberger: Auf der Agerinsel in der Dürnau soll ja das Feuerwehrhaus neu gebaut werden. Derzeit werden die Kosten vom Land geprüft. Dann wird der Finanzierungsplan beschlossen. Eine Bausteinaktion ist angedacht. Baubeginn soll im ersten Halbjahr 2025 sein. Die Neuerrichtung der Freundschaftsbrücke über die Ager im Bereich Schalchham (Regau) verzögert sich aufgrund der komplizierten Förderlage. Mitte des Jahres sollte es soweit sein. Beim Projekt Kunstmühle werden aktuell die Rahmenbedingungen für den städtebaulichen Wettbewerb ausgearbeitet. Überwiegend soll es eine Wohnraumnutzung geben. Vöcklabruck ist als Wohnort stark begehrt. Im Stadtzentrum entstehen auf bereits versiegelten Flächen aktuell viele neue Wohnungen. Die neuen Bewohner werden das Stadtzentrum weiter beleben. Für die Neunutzung des Nothhaft-Areals beim Bahnhof gibt es ein Projekt der GSG. Auch die Landesleitung der Lebenshilfe soll hier untergebracht werden. Bei der geplanten Erweiterung der Park & Ride Anlage beim Bahnhof wird auf die ÖBB-Machbarkeitsstudie gewartet. Wir wollen, dass da etwas weiter geht. Die Zahl der Parkplätze soll von derzeit 250 auf mindestens 500 angehoben werden. Zur Nachnutzung des alten Poly in der Hinterstadt läuft ein Workshop. Man ist in der Findungsphase. Die Immobilie soll nicht nur wohnungsmäßig sondern auch gewerblich genutzt werden und weitere Frequenz ins Zentrum bringen.

Tips: Wie gestaltet sich die politische Arbeit in Vöcklabruck?

Bürgermeister Schobesberger: In der Gemeinde herrscht eine kooperative Stimmung, die eine zielgerichtete, kompromisssuchende Arbeit ermöglicht. Aufgrund von Ertragsanteilen unter den Erwartungen und rückläufiger Kommunalsteuern bei steigenden Ausgaben müssen wir ein Sparprogramm umsetzen.


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