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ÖVP stellt Spitzenkandidatin Angelika Winzig für die EU-Wahl vor

Emma Salveter, 18.04.2024 15:51

BEZIRK VÖCKLABRUCK. Oberösterreich wählt am 9. Juni die Vertreter im Europäischen Parlament. Für die ÖVP tritt Spitzenkandidatin Angelika Winzig, Unternehmerin, Leiterin der ÖVP-Delegation im EU-Parlament und seit 2019 EU-Abgeordnete, an.

V.l.: Christia Mader,  Angelika Winzig, Florian Hiegelsberger (Foto: OÖVP)
V.l.: Christia Mader, Angelika Winzig, Florian Hiegelsberger (Foto: OÖVP)

„Die Europäische Union ist für uns eine Erfolgsgeschichte. Der ehm. Deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl hat bereits formuliert ‚Europa ist unsere Zukunft. Europa ist unser Schicksal.‘ Wir müssen unsere Zukunft gestalten und dürfen sie nicht Populisten und Extremen überlassen. Europa ist gut, aber muss besser werden: Einfacher, schneller und vor allem unbürokratischer. Aber an Europa und der EU dürfen wir nicht zweifeln. Und deswegen braucht es das entsprechende Wahlergebnis!“, betont OÖVP-Landesgeschäftsführer Florian Hiegelsberger.

Richtungsentscheidung für OÖ und Vöcklabruck

Aus dem Wahlausgang ergeben sich wichtige Weichenstellungen für Oberösterreich und Vöcklabruck: „Als OÖVP sind wir die Europapartei. Unser klares Ziel ist es, den ersten Platz bei der Europawahl zu erhalten. Weil wir als erfolgreiche Regionalpartei genau für das stehen, was Europa in diesen turbulenten Zeiten braucht: Für einen Weg der Mitte abseits der extremen Ränder. Für eine Politik mit Hausverstand anstatt Überregulierung und Verbote. Und für starke Regionen anstatt Zentralismus. Mehr Oberösterreich in Brüssel kann Europa nur guttun“, so OÖVP-Landesgeschäftsführer Florian Hiegelsberger.

Genau das bringt die OÖVP mit ihrem zentralen Motto „Europäisch denken. Regional handeln“ zum Ausdruck:• Die EU ist gut beraten, sich auf die großen strategischen Fragen zu konzentrieren und regionale Themen den Regionen zu überlassen.• Regional handeln heißt auch, immer den Alltag der Menschen und den Hausverstand im Blick zu haben. Nur so kann die EU bei den Menschen weiter an Vertrauen gewinnen.

Wichtiges Zeichen für Demokratie, Frieden und Freiheit

Eine Stimmabgabe bei der EU-Wahl sei jedenfalls wichtig, denn „eine Stimme für Europa ist gerade in der aktuellen Zeit ein wichtiges Signal für Demokratie, Freiheit und Frieden. Gerade jetzt, in der die Demokratie in und von vielen autoritären Staaten unter Druck gerät, ist jede Stimme ein wichtiges Zeichen für ein starkes Europa“, so Hiegelsberger.

Jeder der am Wahltag verhindert ist, kann bereits jetzt eine Wahlkarte beantragen und per Brief wählen. Wahlkarten können bis spätestens 7. Juni bei der Gemeinde mündlich oder schriftlich beantragt werden. Wahlberechtigt sind alle EU-Bürger mit Hauptwohnsitz in Österreich und Auslandsösterreicher ab einem Alter von 16 Jahren.

Bürger-Tour durch alle Bezirke und 100 Gemeinden

OÖVP-Spitzenkandidatin Angelika Winzig und OÖVP-Landesgeschäftsführer Florian Hiegelsberger touren durch alle Bezirke, um den Wahlkampf mit den Funktionären vor Ort zu planen. Bei der Zusammenkunft wird die Parteibasis mit Argumenten versorgt, um fit für Bürgergespräche und Diskussionen am Stammtisch oder im Web zu werden und der Mitmach-Wahlkampf geplant. Zusätzlich wird Winzig bei einer Bürger-Tour über 100 Gemeinden besuchen, um die Anliegen der Oberösterreicher mit nach Brüssel zu nehmen. Es werden in lockerer Atmosphäre Gespräche mit den Menschen gesucht und dazu etwa Wochenmärkte besucht.

„Als Regionalpartei setzen wir bei der EU-Wahl auf die Stärke unserer Struktur und die Nähe zu den Menschen. Nach dem Motto ‚Weniger Plakate, mehr Gespräche‘ fokussieren wir uns auf den direkten Kontakt und das persönliche Gespräch“, so Hiegelsberger. Klares Wahlziel sei, dass Oberösterreich mit Angelika Winzig weiterhin eine starke Stimme für Oberösterreichs Interessen in Europa hat.

OÖVP-Spitzenkandidatin Angelika Winzig

„Ich trete an, um die Interessen Oberösterreichs in Europa zu vertreten. Ich habe in den letzten Jahren gesehen, wie wichtig es ist, sich für die Anliegen unserer Region einzusetzen. Dabei geht es mir insbesondere um die Sicherung unserer Arbeitsplätze und um den Schutz des Standorts vor Bürokratie und überzogenen Auflagen. Und ich trete dafür ein, dass die EU als größtes Friedensprojekt nicht von extremen Kräften zerstört wird – weder von linken Träumern noch von rechten Hetzern“, erklärt Winzig.

Ihren Anspruch an die künftige EU-Politik macht OÖVP-Spitzenkandidatin Angelika Winzig an fünf konkreten Beispielen fest:• Für Europa als starkes Friedensprojekt: „Die Europäische Union ist das größte Friedensprojekt unserer Zeit. Doch Frieden, Freiheit und Wohlstand sind nicht gottgegeben. Damit der Frieden in der EU nachhaltig gesichert bleibt, müssen wir Tag für Tag dafür arbeiten und das Miteinander und den Ausgleich in den Vordergrund stellen“, so Winzig.• Für mehr Hausverstand in der EU: „Wir werden für Oberösterreich darauf achten, dass in der EU der Hausverstand und nicht die Bürokratie regiert. Wir wollen eine Reduktion von Meldepflichten und bürokratischem Aufwand. Es braucht weniger Regeln und mehr Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger“, erklärt die Spitzenkandidatin.• Für einen starken und energieunabhängigen Wirtschaftsstandort: „Europa ist gefordert, sich als Wirtschaftsstandort neu auszurichten, um mit den Weltmärkten zu konkurrieren. Es geht um nicht weniger als um die Sicherung unseres Standortes. Genauso muss Europa in der Energieversorgung rasch unabhängiger werden und die Energiewende schaffen, ohne die Energiesicherheit zu gefährden.“• Für sichere Außengrenzen: „Nur sichere Außengrenzen garantieren ein funktionierendes Asylsystem. Es braucht eine Flüchtlings-Registrierung an den EU-Außengrenzen und Rückführungsabkommen mit sicheren Drittstaaten. Der gerade beschlossene europäische Asyl- und Migrationspakt muss rasch umgesetzt werden.“• Für Fair-Play für die Landwirtschaft: „Zur Sicherung der bäuerlichen Landwirtschaft und der regionalen Lebensmittelsicherheit sind die EU-Mittel für ländliche Entwicklung unerlässlich. Wir stellen uns klar gegen jegliche Kürzungen zu Lasten unserer Regionen und treten für Planungssicherheit ein“, so Winzig.

Vöcklabruck hat von EU-Beitritt stark profitiert

OÖVP-Bezirksparteiobmann Christian Mader hebt die großen positiven Effekte der EU-Mitgliedschaft für die Region hervor. So hat sich die Wirtschaftsleistung (BIP) von 5,2 Mrd. Euro (2000) auf 9,8 Mrd. Euro in den letzten 20 Jahren im Raum Vöcklabruck-Gmunden (Nuts-Region) fast verdoppelt. Gleichzeitig stieg die Zahl der Erwerbstätigen von 99.600 auf 119.000. Auch die Zahl der Nächtigungen stieg in Vöcklabruck zuletzt von rund 950.000 (2019/20) auf 1.230.000 (2022/23) stark an, wobei der Großteil auf von der Reisefreiheit umfasste EU-Bürger entfällt.

„Die EU hat einen großen Beitrag dazu geleistet, dass wir in unserer Region die Wirtschaftsleistung fast verdoppeln konnten und rund 20.000 Erwerbstätige mehr haben als noch vor 20 Jahren. Auch wenn die EU weder perfekt noch in ihrer Entwicklung abgeschlossen ist, zeigen die Fakten, dass wir in Vöcklabruck von der EU deutlich profitieren“, so Mader.

Gemeinden in Vöcklabruck werben um Vorzugsstimmen für Angelika Winzig

Die OÖVP Vöcklabruck will Angelika Winzig mit einer Vorzugsstimmen-Kampagne wieder nach Brüssel bringen. „Nur mit einer Vorzugsstimme für Angelika Winzig sorgen wir dafür, dass Oberösterreich und Vöcklabruck im EU-Parlament vertreten sind. Angelika Winzig ist Oberösterreichs Stimme in Europa“, schildert OÖVP-Bezirksparteiobmann Christian Mader.

Schon bei der EU-Wahl 2019 war Angelika Winzig bei den Vorzugsstimmen sehr erfolgreich: Sie kam als regionale Abgeordnete bundesweit innerhalb der ÖVP auf Platz Drei. Im Bezirk Vöcklabruck haben 2019 10.031 Bürger Angelika Winzig ihre Vorzugsstimmen gegeben. „Eine Vorzugsstimme ist eine ganz persönliche Unterstützung für den Einsatz von Angelika Winzig für Oberösterreich und Vöcklabruck. Daher werben wir in allen Gemeinden intensiv dafür, sie mit einer Vorzugsstimme direkt ins EU-Parlament zu wählen“, so Mader.Dafür setzt die OÖVP auf eine Mitmach-Kampagne, die von allen Gemeindeparteien gemeinsam getragen wird. Dazu wird es in Vöcklabruck in einer jeden Gemeinde eine eigene EU-Sonderausgabe der Gemeindepartei-Zeitung, Landschaftswerbungen und flächendeckend Verteilaktionen zum Muttertag und im Wahlfinish geben.


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