OÖ. Landespreis für Umwelt und Nachhaltigkeit geht nach Gampern
GAMPERN. Als eine der ersten erneuerbaren Energiegemeinschaft in Österreich hat die EEG Haunolding heuer ihre ca. 20 Mitglieder mit etwa 10.000 kWh aus zwei PV-Anlagen mit 35kWp versorgt und damit den Mitgliedern im Schnitt 30 bis 35 Prozent regionalen, nachhaltigen Strom geliefert. Groß war die Freude, als es für die Pioniertätigkeiten der EEG Haunolding und den KEM-Leitprojektpartner (Klima- und Energie-Modellregion) den Landespreis für Umwelt und Nachhaltigkeit gab.

Neben der guten Energiebilanz innerhalb der EEG hat das Jahr 2024 für die EEG Haunolding aber noch weitere erfreuliche Überraschungen bereitgehalten. So wurde mit Mai ein eingereichtes Leitprojekt in der Klima- und Energie-Modellregion (KEM) Vöckla-Ager gemeinsam mit weiteren KEMs sowie Projektpartnern aus Lehre, Forschung und Industrie genehmigt. Mit diesem Leitprojekt soll das bisherige Know-how aus Haunolding zu den Themen Erfassung von Livedaten der Stromzähler sowie Integration von Speichern in EEGs an Interessierte weitergegeben werden. Zum Thema Livedaten gab es im Juli ein erstes Webinar, ein weiteres zum Thema Speicher in EEGs ist im Jänner nächsten Jahres geplant. Von der Bundeskoordinierungsstelle für Energiegemeinschaften wurde die EEG zudem zu einer der zehn Best Practice EEG's in Österreich gewählt. Nominierungen gab es weiter für den OÖ Regionalitätspreis, den Energy Globe Austria und den ÖGUT Umweltpreis in der Sonderkategorie Erneuerbare Energie.


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