VORCHDORF/BETHLEHEM. Der elfjährige Niklas Lehner aus Vorchdorf hat heute in der Geburtsgrotte in Bethlehem das „ORF-Friedenslicht“ entzündet.
Das Entzünden des Friedenslichtes war für Niklas Lehner ein großes Erlebnis. Das Friedenslichtkind übernahm das Symbol des Weihnachtsfriedens in der Geburtsgrotte von einem griechisch-orthodoxen Pater. „Es war schon sehr aufregend. Außerdem habe ich mir die Geburtsgrotte viel größer vorgestellt“, schilderte der Pfadfinder seine Eindrücke.
Die feierliche Zeremonie hat auch eine Delegation aus Oberösterreich mit den Spitzen des Landes und der Religionsgemeinschaften miterlebt. Für Landeshauptmann Thomas Stelzer hat das „ORF-Friedenslicht“ große Bedeutung in einem besonderen Jahr für Oberösterreich. Das Jubiläum „100 Jahre Landtag“ mache das Leben in Wohlstand und Frieden bewusst. Das sei auch die Botschaft des Friedenslichtes.
Das Licht wird mit Unterstützung der Austrian Airlines nach Österreich gebracht. Während des Fluges befindet sich das leuchtende Weihnachtssymbol in einem feuerfesten Spezialbehälter.
Zu Gast bei Florian Silbereisen
Am kommenden Samstag präsentiert Niklas Lehner das „ORF-Friedenslicht aus Bethlehem“einem Millionenpublikum im Fernsehen. Der junge Vorchdorfer bringt das Licht in die Eurovisions-Sendung „Das Adventfest der 100.000Lichter“ mit Florian Silbereisen, die ab 20.15 Uhr in ORF 2 live aus Suhl in Thüringen übertragen wird.
Am Mittwoch, 19. Dezember wird er das Licht an Jean-Claude Juncker, den Präsidenten der Europäischen Kommission, übergeben.
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