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WAIDHOFEN/THAYA. Der Waldviertler Liedermacher Günther Novak veröffentlichte im November seine neue CD „Da Woidviertler“. Tips hat sich das neue Album angehört. von ERICH SCHACHERL  

Günther Novak ist "Da Woidviertler". Foto: Andraj Sonnenkalb
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Günther Novak ist ein echter Waldviertler. Im Bezirk Waidhofen/Thaya geboren, aufgewachsen und immer noch leidenschaftlich gerne hier. Er ist stolz,Waldviertler zu sein. Wer ihn kennt und erlebt, merkt das sofort. Naheliegend, dass der Liedermacher seine neue CD „Da Woidviertler“ genannt hat. Zwölf Lieder haben Platz auf der Silberscheibe gefunden. Musik und Text stammen von ihm, für die außergewöhnlichen Fotos und das lässige CD-Cover zeichnet der höchst kreative Andraj Sonnenkalb verantwortlich. Feinstens und sehr innovativ produziert, arrangiert und abgemischt hat das Album Oliver Pinelli.

Eine Hymne

„Da Woidviertler“, Günther Novak also, der CD-Titel und dann noch dieses bezaubernde Lied, Nummer vier auf der Scheibe. Chorstimmen, Streicher, Trompete und Glocken erschaffen vom ersten Ton an eine mystische Stimmung, Bilder nebelverhangener Waldviertler Landschaften tauchen vor dem inneren Auge auf. Novaks Stimme holt den Zuhörer zurück auf die Erde in Wirklichkeit seiner Kindheit mit den Großeltern, von der er singt, macht sie irgendwie fast spürbar. Sehr bezaubernd. Dann der Refrain, ein Meisterstück: „I bin a echta Woidviertler, mei Herz is do vagrobn, wia a oida Fiachtnbam hob I do meine Wurzeln gschlogn. Da Granit des is mei Fuasbodn, da Woid san meine Wänd, mei Doch des is da Himmel, fia uns gmocht von Herrgods Händ“. Das sagt vieles über den Menschenschlag in Österreichs Norden und die Verbindung zu ihrem Land und dem Leben aus. Im Soloteil des Liedes erzeugen schließlich Dudelsack, Orchester und kräftige Rhythmik ein mächtiges Gefühl von Stolz, Bodenständigkeit und Freiheit. So also klingt das Waldviertel. Die Waldviertel-Hymne ist geboren. Das Lied wurde übrigens von der Medienfachfrau Verena Ströhner und ihrem Team in ein großartiges Musikvideo umgesetzt. Zu sehen ist es im Internet auf www.youtube.com.

Super Zusammenarbeit

Günther Novak hat ein feines Gespür für schöne Melodien, unterlegt mit feinsten Harmonien. Das zieht sich durch alle zwölf Lieder, viele davon haben echte Ohrwurmqualitäten. Er singt im Waldviertler Dialekt, seine Texte sind einfach, gleichzeitig tiefgehend, sehr persönlich und ehrlich. Wie aus dem richtigen Leben. Die Lieder brauchen oft nicht viel Worte, um die Herzen der Zuhörer zu erreichen. Da passt alles zusammen, schwingt gut und berührt.

Aus diesen Lieder hat Oliver Pinelli ein Album der kreative Superlative, freudiger Abwechslung und überraschender Vielfalt gemacht. Der Berliner Starproduzent ließ seiner Kreativität freien Lauf. So tauchen griechische und indische Klänge auf, Balkan Rock und Ska fetzen daher, ein wenig Gypsy, ein wenig Mexiko, Schamanenmusik, Klassik und Chorgesang. Musikalische Vielfalt, dass es eine Freude ist. Eine singende Säge, Banjo, oder Bouzouki sind nur einige der Instrumente, die zauberhafte Musik- und Bilderwelten erklingen lassen. 

Die Musik ist sehr österreichisch und zusammenfassend gesagt vom Feinsten. Auf Günther Novaks Website ist von „Weltmusik mit Austro-Pop Charakter, Chanson-Einflüssen und Balkan-Rock“ die Rede. Ein völlig neues Musikerlebnis“. Sehr treffend formuliert.

www.guenthernovak.at


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