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WAIDHOFEN/YBBS. Bei herrlichstem Herbstwetter konnten 25  Bergretter von zwei  Ortsstellen auf der Lindaumauer in 1103 Meter Höhe den Einsatz im Felsgelände trainieren.

Losenstein-Einsatzleiter Robert Sternberger stellte das Dyneema-Seil vor.
  1 / 2   Losenstein-Einsatzleiter Robert Sternberger stellte das Dyneema-Seil vor.

Diese bundesländerübergreifende Übung wurde in der Form zum ersten Mal durchgeführt. Und so konnten Waidhofner Bergretter und Kameraden der Ortsstelle Steyr-Losenstein voneinander lernen und profitieren. Die Losensteiner stellten die neue Bergetechnik mittels Dyneema-Seilen vor. Die Waidhofner wiederum brachten den Oberösterreichern den in ihrem Einsatzgebiet noch nicht  funktionierenden  Digitalfunk  (TETRA) näher. Man tauschte sich aus, fachsimpelte und schon alleine wegen der gemeinsamen Liebe zur Natur und den Bergen hatten die Kollegen der  beiden Ortsstellen schnell einen Draht zueinander. Neben Funk- und Seiltechnik war dies wohl der wertvollste Beitrag dieses gemeinsamen Tages – sich gegenseitig kennen und schätzen zu lernen. Denn sollte ein größerer Sucheinsatz erforderlich sein, werden die beiden Mannschaften zusammenarbeiten. „Kommt es im Bereich der Landesgrenze zu einem Einsatz, ist so eine schnellere beziehungsweise bei Personalmangel effektivere Bergung des  Verunfallten  möglich“,  so Einsatzleiter Markus Ertl.


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