Hart, härter, Black Creek Festival
WAIDHOFEN/YBBS. Das Black Creek Festival geht am Samstag, 5. Jänner 2019, im atmosphärischen Rittersaal von Schloss Rothschild in die zweite Runde. Um zehn Euro (Raiffeisen-Club-Mitglieder acht Euro) erhalten Fans der härteren Klänge ab 19 Uhr Zu-tritt.

Beim Black Creek Festival 2019 stehen auf der Bühne „Flesh Remains“, die Newcomer aus Nöchling, „Abstractyss“ aus Passau als erster internationaler Act, „CroworD“ aus Judenburg sowie die Waidhofner Death Metal Formation „Richthammer“.
Geballter Death Metal aus Nöchling
Der Name „Flesh Remains“ steht für geballten Death Metal. Harte Riffs, schnelle Schlagzeugpatterns und brutaler Gesang überzeugen live auf der Bühne und sorgen für enorme Stimmung. Die Band – bestehend aus vier Mitgliedern – wurde im Jahr 2016 gegründet und begeistert seitdem Freunde der härteren Klänge in der Originalbesetzung. Seit dem ersten Zusammentreffen arbeiten die Jungs ständig an neuen Songs und versuchen immer wieder, neue Ideen auszuprobieren. Schneller, härter und brutaler ist das Motto der Band. Im Jahr 2018 nahmen sie vier Songs und verbrachten ein bisschen Zeit im Tonstudio, um diese in CD-Form zu bringen. Die erste Extended Play wird „Vitam et Mortem“ (Leben und Tod) genannt und umfasst melodischen Death Metal ebenso wie knallharte Nummern, die zum Headbangen anregen.
Düstere Atmosphäre aus Deutschland
So speziell die Musik, so einfach lässt sich „Abstractyss“ zusammenfassen: Abgründige Tonalitäten verschlungen von düsterer Atmosphäre, ein Eintauchen in den musikalischen Wahnsinn der todesmetallischen Handwerkskunst. Nicht nur für abgedrehte Freaks, sondern ebenso für Freunde der knüppelharten Death-Metal-Abrissbirne – „Abstractyss“ ist eine Band, die nicht nur musikalisch, sondern auch mit ihrer Live-Performance den Death-Metal-Fan in ihren Bann zieht.
„Brennend fallen wir ins Nichts“
Mit ihrem Debütalbum „Ascheland“ betritt das vierköpfige Gespann „Richthammer“ mit einem Paukenschlag die Musikbühne – unangestrengt und frei von Klischees. Irgendwo zwischen Death, Black und Thrash Metal sowie einem Funken Prog ist das Ergebnis absolut stimmungsvoll und vielschichtig. Die schneidenden Shreds der Gitarren (Florian Fangmeyer, Noctar), der prägnante Bass (Patrick Steinmassl), die wechselnden Stimmlagen (Florian Fangmeyer) und die exotischen Rhythmen (Hombo) lassen sich keiner speziellen Schublade zuordnen. Direkt, gnadenlos und aggressiv lassen auch die düster-beklemmenden Texte in deutscher Sprache keinen Platz für Langeweile.
Brodelnde Energie aus der Steiermark
Tradition ist nicht das Weitergeben von Asche, sondern das Überreichen eines Funkens, um Flammen auflodern zu lassen. So halten es „CroworD“ mit Melodic Death Metal. „CroworD“ spielt nicht einfach dieses Genre, sie nehmen diesen Stil als ästhetische Rahmenbedingung und formen so ihre Musik zu einem stahlharten Mix aus von Rhythmus pulsierenden Klangkörpern, detailverliebten Melodien und erbarmungsloser Arbeit an den Instrumenten. Vor allem durch anspruchsvolle Lyrics, Virtuosität an den Instrumenten, und einem Genregrenzen überschreitenden Energiepotenzial punkten die fünf Musiker bereits in verschiedenen Medien. Auf der Bühne begeistert „CroworD“ mit brodelndem Energiepegel, der das Publikum abholt und in Bewegung versetzt. Das liegt nicht zuletzt an der Bühnenerfahrung, die einige von ihnen bereits in jungen Jahren sammeln konnten, sondern auch an der Interaktion zwischen einander.


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